Tierschutz macht Schule: Bezirksamt kooperiert mit Stiftung

Spandau. Ein Theaterstück soll Spandauer Grundschüler über falsche Tierhaltung aufklären. Möglich macht das eine Kooperation zwischen dem Bezirksamt und der Erna-Graff-Stiftung.

Die „Expedition nach Nebenan“ heißt ein neues Projekt für die Grundschulen. Sein Ziel: Den Tierschutzgedanken in den Unterricht zu bringen. So sollen die Kinder dafür sensibilisiert werden, Tiere als fühlende Geschöpfe zu begreifen, die man schützt und nicht quält. „Die Förderung des Tierschutzgedankens kann nicht früh genug beginnen“, erklärt Stephan Machulik (SPD), Stadtrat für Bürgerdienste und Ordnung. „Deshalb bieten wir den Grundschülern die Möglichkeit, spielerisch die Bedürfnisse der mit uns lebenden Tiere herauszuarbeiten.“ Helfen soll dabei ein Mitmach-Theaterstück nebst Tierschutz-Clown, das die gemeinnützige Erna-Graff-Stiftung gemeinsam mit dem Theater „Löwenherz“ entwickelt hat. Weil das Veterinäramt mit der Stiftung eine Kooperation vereinbart hat, können sich die Grundschulen das Theaterstück nun ins Haus holen. Das Angebot ist kostenfrei. „Zwei Grundschulen haben bereits Interesse signalisiert“, sagt der Stadtrat.

Bei dem Theaterstück geht es um die Folgen falscher Tierhaltung. Der Schauspieler und Theaterpädagoge Hendrik Becker kommt als Weihnachtsmann Julius mit einer großen Bitte zu den Kindern: Sie müssen ihm helfen zu verstehen, warum die von ihm verschenkten Tiere unglücklich sind. Dabei geht es nicht nur um den Hundewelpen unterm Weihnachtsbaum, sondern auch um exotische Tiere. So lernen die Kinder im Spiel, Mitleid zu empfinden. uk
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