Zaun gegen Prostitution und Drogenkonsum: Verordnete fordern vom Bezirk Taten

Tiergarten. Spritzen, Kondome, sonstiger Unrat: Schulen und Spielplätze in Tiergarten-Süd bekommen täglich die Auswirkungen der Straßenprostitution und des Drogenkonsums zu spüren.

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat jetzt die Notbremse gezogen. Auf Initiative der SPD-Fraktion beauftragte sie das Bezirksamt, bis 21. Mai zu klären, ob ein Schließdienst für den Spielplatz in der Kurfürstenstraße nach dem Vorbild des Schließdienstes für den Geschichtspark "Ehemaliges Zellengefängnis" am Hauptbahnhof eingerichtet werden kann. Das Bezirksamt soll auch prüfen, inwieweit ein Zaun vor dem Französischen Gymnasium sowie auf dem Magdeburger Platz am dortigen Spielplatz gezogen und zumindest werktags vor Schulbeginn die Relikte von Straßenstrich und Drogenszene vor den Schulgebäuden und auf dem Spielplatz eingesammelt werden können.

Die Bezirksverordneten wollen wissen, in welchem Zustand der Spielplatz in der Kurfürstenstraße und die Spielplätze in der Umgebung im Hinblick auf Prostitution und Drogenkonsum gegenwärtig sind, was die geforderten Maßnahmen kosten und bis wann sie umgesetzt werden könnten. Für die Finanzierung des Zauns vor dem Französischen Gymnasium hat die BVV schon eine Idee. Für die Parkplätze an der Schule könnten Gebühren erhoben werden. Bisher parken die Lehrer dort kostenlos.


Karen Noetzel / KEN
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