Die Fläche am früheren Kino Rio wird bebaut

Weißensee. Auf dem Gelände des ehemaligen Kinos Rio entstehen neue Wohnungen.

Entsprechende Pläne stellten der Investor WiP Willmeroth Projektentwicklung und das von ihm beauftragte Architekturbüro Elwardt und Lattermann im Stadtentwicklungsausschuss der Bezirksverordnetenversammlung vor.

Geplant sind die neuen Wohnungen auf der zirka 3700 Quadratmeter großen Fläche Prenzlauer Promenade 5-8/Heinersdorfer Straße 53-56. Die Grundstücke sind derzeit zum Teil unbebaut, ein paar Gebäude stehen aber noch: Dazu gehören ein Wohnhaus an der Heinersdorfer Straße mit Nebengelass sowie das frühere Kino Rio an der Prenzlauer Promenade.

Das Unternehmen plant nun den Bau von Wohnhäusern auf dieser Fläche. Wie Architektin Barbara Elwardt berichtet, gab es zu diesem Bauvorhaben einen langen Abstimmungsprozess mit dem Bezirksbauamt. Denn eigentlich sollten alle Gebäude auf dem Grundstück abgerissen werden, was dem Bauamt missfiel. Der Kompromiss sieht nun vor, dass zwar der alte Kinosaal abgerissen wird, aber das frühere Kinoverwaltungsgebäude und das Wohnhaus an der Heinersdorfer Straße erhalten bleiben. Sie werden durch Neubauten ergänzt. Vorgesehen ist, dass an der Prenzlauer Allee 60 Mietwohnungen, an der Heinersdorfer Straße sowie in einem Gartenhaus 50 Eigentumswohnungen entstehen.

Ein großes Thema bei den Abstimmungen mit dem Bauamt war der Lärmschutz zum Kulturzentrum Brotfabrik. "Wir möchten hier von vornherein Nutzungskonflikte ausschließen. Die Brotfabrik soll ihre Arbeit unvermindert fortsetzen können", so Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen). Deshalb erhielt der Investor die Auflage, an der Grenze zur Brotfabrik eine Schallschutzmauer zu errichten. Diese will er begrünen, sodass sie sich ins Umfeld einpasst.

Es sind Investitionen von 25 Millionen Euro vorgesehen. Der Baubeginn ist noch offen. Denn: Nachdem die städtebaulichen Rahmenbedingungen stehen, geht es nun in die Detailplanung.

Unter www.wip-berlin.de/#!projekte/c2fb kann man einen Blick auf das Projekt werfen.

Bernd Wähner / BW
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