An der Ecke Rennbahn- und Gustav-Adolf-Straße wird im Sommer eine Ampel installiert

Vor dem Tor des Kinderkrankenhauses steht die unnötigste Fußgängerampel Weißensees. (Foto: Bernd Wähner)

Weißensee. An der Kreuzung Rennbahn- und Gustav-Adolf-Straße soll voraussichtlich in diesem Sommer endlich eine neue Lichtsignalanlage installiert werden. Außerdem soll noch im Frühjahr die überflüssigste Ampel Weißensees an der Hansastraße verschwinden.

Diese Auskunft bekam der Abgeordnete Dirk Stettner (CDU) auf Anfrage von Verkehrsstaatssekretär Christian Gaebler (SPD). Von der neuen Ampel an der Ecke Rennbahn- und Gustav-Adolf-Straße profitieren vor allem die Schulkinder und Sportler, die an dieser Stelle die Rennbahnstraße überqueren müssen, um auf die Sportanlage zu gelangen. Der Beschluss der Bezirksverordneten, diese gefährliche Ecke endlich zu entschärfen, stammt bereits aus dem Jahre 2012. Finanziert und in Auftrag gegeben werden Ampeln allerdings von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.

Diese hatte die Lichtsignalanlage in ihr Aufbauprogramm 2014 aufgenommen. Doch es tat sich nichts. Vor einem Jahr hakte Stettner schon einmal beim Senat nach. Man teilte ihm mit, dass Ende 2015 mit einer Umsetzung des Vorhabens zu rechnen sei. Aber das Jahr verstrich ebenfalls.

Umsetzung verzögerte sich

Staatssekretär Gaebler erklärt nun, dass der Aufbau Anfang 2015 beauftragt worden sei. Planung und Bau dauerten dann normalerweise ein Jahr. Allerdings komme es immer wieder vor, dass weitere Belange berücksichtigt werden müssten. Das sei auch an der Rennbahnstraße so gewesen und habe zu Verzögerungen geführt.

Für die ordnungsgemäße Planung der Ampelanlage musste die Kreuzung neu vermessen werden. Dabei wurde festgestellt, dass eine Linksabbiegerspur verlängert werden muss. Nach Abschluss dieser Arbeiten war eine erneute Vermessung nötig. Und nun soll es im Sommer endlich so weit sein.

Und noch ein zweites "Ampel-Problem" soll sich in diesem Jahr klärem. Vor dem früheren Kinderkrankenhaus Weißensee an der Hansastraße, gegenüber der Einmündung Giersstraße steht seit vielen Jahren eine voll funktionstüchtige Fußgängerampel, die spätestens mit Schließung des Krankenhauses 1992 ihren Zweck verlor. Verkehrsstaatssekretär Gaebler kündigt an, dass die gesamte Ampelanlage voraussichtlich im Frühjahr umgebaut wird. Dann sollen auch die überflüssigen Ampelmasten am Fußweg verschwinden. BW
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