Neue Ampel an der Rennbahnstraße sorgt jetzt für mehr Sicherheit

Nach fünf Jahren Wartezeit ging die neue Ampelanlage in Betrieb. (Foto: Bernd Wähner)

Lange hat es gedauert, doch nun wurde die Ampelanlage an der Kreuzung Rennbahnstraße und Gustav-Adolf-Straße endlich in Betrieb genommen.

Etwa fünf Jahren lang setzte sich der Abgeordnete Dennis Buchner (SPD) für die Errichtung einer Ampelanlage an dieser Kreuzung ein. Immer wieder hakte er beim Senat nach. Denn Fußgänger kamen dort an der Rennbahnstraße nur schwer über die Straße und für Autofahrer, die aus der Gustav-Adolf-Straße kamen, war das Abbiegen in die Rennbahnstraße auch nicht gerade leicht – insbesondere in der Hauptverkehrszeit.

Bereits 2012 beschloss deshalb auch die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) den Aufbau der Ampel. Finanziert und in Auftrag gegeben werden musste sie allerdings von der Senatsverwaltung. Diese hatte die Anlage in ihr Aufbauprogramm 2014 aufgenommen. Doch es tat sich nichts. Auf Anfrage der Berliner Woche teilte die Senatsverwaltung seinerzeit mit, dass Ende 2015 mit einer Umsetzung des Vorhabens zu rechnen sei.

Auf erneute Anfrage gab es von der Senatsverwaltung Anfang 2016 die Auskunft, dass es zu „unvorhergesehenen Problemen“ gekommen sei. Für die ordnungsgemäße Planung musste die Kreuzung neu vermessen werden. Dabei wurde festgestellt, dass eine Linksabbiegerspur verlängert werden musste. Nach Abschluss dieser Arbeiten war eine erneute Vermessung nötig.

Anfang dieses Jahres fragte Dennis Buchner erneut beim Senat nach. Daraufhin teilte ihm die Senatsverkehrsverwaltung mit, dass es nun endlich losgehen könne. Der Aufbau werde mit den ohnehin anstehenden Arbeiten an Wasserleitungen im Kreuzungsbereich verbunden.

In den vergangenen Monaten konnten diese Arbeiten endlich durchgeführt werden. Danach dauerte es noch einige Zeit, ehe die Lichtsignalanlage in Betrieb ging. Aber nun ist die Ampel tatsächlich in Betrieb. Mit ihr ist Fußgängern nun ein sicheres Überqueren der Straße möglich. Davon werden vor allem Schüler aus den nahe gelegenen Schulen sowie die vielen Nutzer der Sportanlagen an der Rennbahnstraße profitieren.
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