Ilse Piosik (90) für ihr Engagemnt geehrt

Berlin: Hertha-Müller-Haus | Zehlendorf

Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf hat Ilse Piosik (90) das goldene Bezirksabzeichen verliehen und würdigt damit ihr jahrzehntelanges Engagement für die Senioren im Südwesten Berlins.

In der Laudatio würdigte Bezirksstadtrat Frank Mükisch (CDU) die Verdienste der rüstigen Seniorin. Besonders hob er ihr soziales Engagement hervor. Ihre Arbeit galt immer denen, die nicht so viel Glück im Leben hatten. Ilse Piosik hat acht Jahre lang im Ehrenamt die Leitung des Hertha-Müller-Hauses an der Argentinischen Allee inne gehabt. Ihr Wirken ging jedoch über die reine Führung weit hinaus. „Sie ist die gute Seele des Hauses. Quasi hängt an jedem Stuhl, an jedem Schrank ein Stück Ilse Piosik!“, sagten Gäste der Ehrungsfeier.

Begonnen hat das Engagement von Ilse Piosik am Ende des letzten Jahrtausends, als völlig unerwartet der damalige 1. Vorsitzende des Fördervereins des Hertha-Müller-Hauses verstarb. Ilse Piosik, damals noch einfaches Mitglied, überlegte nicht lange, sondern half. Seitdem ist sie aus dem Haus nicht mehr wegzudenken.

Mit der Ehrung ist allerdings ein Wechsel an der Spitze der Seniorenfreizeitstätte verbunden. Symbolisch übergab Ilse Piosik den Staffelstab an den neuen Hausleiter. Sie wird sich aber weiterhin um Tagesfahrten und den Förderverein der Seniorenfreizeitstätte kümmern. Nur den bürokratischen Teil ist sie jetzt los. „Denen die hilflos sind möchte ich noch lange helfen“, verspricht Piosik. gw
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