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Am Hauptbahnhof entsteht das erste Haus der spanischen Barceló-Gruppe in Berlin

Wo: Barceló Berlin, Clara-Jaschke-Straße, 10557 Berlin auf Karte anzeigen
Das künftige Barceló-Hotel will sich von der Architektur der Umgebung abheben.
Das künftige Barceló-Hotel will sich von der Architektur der Umgebung abheben. (Foto: Bolwin Wulf Architekten)

Moabit. Ein weiteres Bauprojekt in unmittelbarer Nähe zum Berliner Hauptbahnhof hat die Baugenehmigung erhalten. Im Lehrter Stadtquartier entstehen ein neues Hotel und ein Bürogebäude.

Die HG Immobilien Objektgesellschaft von Valentin Helou und der niederländische Projektentwickler OVG Real Estate („HumboldtHafenEins“) planen auf dem 5157 Quadratmeter großen Grundstück zwischen Hauptbahnhof und Invalidenstraße sowie Clara-Jaschke- und Ella-Triebe-Straße ein Vier-Sterne-Hotel, das die spanische Barceló-Hotelkette gepachtet hat, und das Bürogebäude „Grand Central Berlin“.

Das Areal umfasst zwei Baufelder. Auf dem westlichen Baufeld entsteht das Mehrfachmieter (Multitenant)-Bürohaus der OVG mit 22 000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche, auf dem östlichen das 14 500 Quadratmeter große Hotel mit 283 Doppelzimmern und Suiten sowie einem Konferenzzentrum im ersten Stock und einem Restaurant- und Barbereich im Erdgeschoss. Die Zimmer sollen eine überdurchschnittliche Raumhöhe von drei Metern erhalten. Für die Innenarchitektur zeichnet das Berliner Architekturbüro Aukett und Heese verantwortlich. Die Hotelfassade haben Bolwin Wulf Architekten entworfen. Das Büro hat seinen Sitz ebenfalls in Berlin.

Erste Bauvorarbeiten laufen bereits seit Mai 2015. Die Baugrube ist ausgehoben. Die Fertigstellung beider Bauten ist für Ende 2018 vorgesehen.

Valentin Helou hatte das Areal bereits 2011 erworben, Baufeld 1 wurde 2015 an die OVG Real Estate weiterveräußert. Die Barceló-Gruppe betreibt mehr als 100 Hotels in verschiedenen Ländern. Nach Hamburg ist das Barceló Berlin das zweite Haus des spanischen Familienunternehmens in Deutschland. KEN

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