1. FC Lübars nach Kantersieg auf Aufstiegsplatz
Der Traum von der Landesliga

Markus Ring (schwarz-grün) und der 1. FC Lübars wollen zurück in die Fußball-Landesliga.
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Der 1. FC Lübars möchte nach dreijähriger Abstinenz in die Fußball-Landesliga zurückkehren. Nach dem 10. Spieltag und dem 5:1-Sieg im Spitzenspiel beim BFC Südring in Kreuzberg liegen die Grün-Weißen in der Bezirksliga, Staffel zwei, auf Platz zwei und damit auf Kurs. Doch Vorsicht: Die Liga ist sehr ausgeglichen – nach einem Drittel der Saison trennen die Teams von Platz eins bis Platz neun nur fünf Punkte.

Mit sechs Siegen, zwei Remis und nur zwei Niederlagen haben sich die Lübarser vorübergehend in eine gute Ausgangsposition gebracht. Und mit dem deutlichen 5:1-Sieg beim Tabellennachbarn BFC Südring am 10. November hat das Team um Coach Thomas Pyrrhus seine Ambitionen unterstrichen. Die Tore für die Grün-Weißen an der Kreuzberger Lobeckstraße hatten Lukas Longhardt (2), Dennis Josten, Denis Ritter und Vincent Schareina erzielt. Letztgenannter ist mit sechs Saisontoren zurzeit der treffsicherste Lübarser. Allerdings fiel dieser Erfolg ein wenig zu hoch aus. Doch die Partie hat zumindest zweierlei gezeigt: Zum einen kann der 1. FC auch gegen gute Teams kompakt agieren, die Räume eng machen und wenig wirklich gute Chancen für den Gegner zulassen. Zum anderen hat nicht zuletzt dieses Spiel gezeigt, dass der 1. FC Lübars brandgefährlich im Konterspiel ist.

Keine Frage: Personell sind die Grün-Weißen in dieser Spielzeit so aufgestellt, dass man tatsächlich bis zum Ende um den Aufstieg mitspielen kann. Coach Pyrrhus hat schon zu Landesligazeiten beim 1. FC das Zepter geschwungen, bevor er zwischenzeitlich unter anderem beim SC Union 06 als Coach und beim Berlin-Ligisten Füchse als Co-Trainer aktiv war. Er kennt den Klub und viele seiner Kicker schon seit Jahren sehr gut.

Eine eingespielte Truppe

Spieler wie Ferit Erkul, Kapitän Markus Ring, Sascha Klaus und Kevin Pommerencke tragen schon seit ein paar Jahren das grün-weiße Trikot und sind beim 1. FC quasi nicht wegzudenken. Hinzu kommen eine Handvoll Spieler, die ebenfalls schon drei oder vier Jahre lang in Lübars kicken. Diese Kontinuität führt natürlich auch dazu, dass die Truppe eingespielter ist als zahlreiche Kontrahenten.

Und mit Yannick Hejzlar und Dennis Josten, die vom Lokalrivalen VfB Hermsdorf kamen, hat man Akteure dazu geholt, die das Team auch qualitativ besser machen.

Rang zwei trotz negativem Torverhältnis

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Lübarser bei ihren beiden bisherigen Saisonniederlagen aber mal so richtig auf den Deckel bekommen haben: Der 0:7-Pleite zum Auftakt bei Anadoluspor folgte am achten Spieltag ebenfalls eine 0:7-Klatsche gegen Kaulsdorf. Und so kommt es, dass der 1. FC nach zehn Spieltagen zwar Tabellenplatz zwei belegt, mit 23:24 Treffern aber ein negatives Torverhältnis aufweist. So etwas kommt auch nicht alle Tage vor.

Nun gilt es, bis zur Winterpause noch möglichst viele Zähler einzufahren. Die Gegner kommen, abgesehen von Hertha BSC III und dem Berliner SV, allesamt aus der unteren Tabellenhälfte. Aber das scheint ja in dieser ausgeglichenen Liga nur wenig auszusagen.

Autor:

Michael Nittel aus Reinickendorf

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