Unterstützung für Schulen: Senatorin Dilek Kolat stockt Hausmeisterassistentenstellen für Neukölln auf

Besuch in der Zürich-Schule: Franziska Giffey (links) und Dilek Kolat auf einer Kehrmaschine, umrahmt von Manfred Richert, Leiter des Schul- und Sportamtes Neukölln (von links), Jan-Christopher Rämer, Frank Hübner, Hausmeister der Zürich-Schule und Hausmeisterassistent Karlheinz Bergmann sowie von Volker Theis, Hausmeisterassistent an der Karlsgarten-Schule, dem Neuköllner Abgeordneten Joschka Langenbrinck und Schulleiter Jürgen Jaster. (Foto: Simon)
Berlin: Zürch-Schule |

Neukölln. Arbeitssenatorin Dilek Kolat besuchte gemeinsam mit Bürgermeisterin Franziska Giffey und Bildungsstadtrat Jan-Christopher Rämer (alle SPD) die Zürich Grundschule. Anlass für den Besuch war ein Förderprogramm des Senats, mit dem Langzeitarbeitslose als Hausmeisterassistenten beschäftigt werden.

In Neukölln gibt es 69 Schulen und entsprechend viele Hausmeister. Insgesamt 19 Hausmeisterassistenten bekam der Bezirk in 2015 über das Förderprogramm „Berlin Arbeit“ der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen vom Jobcenter zugewiesen. Die Assistenten untertützen den Hausmeister bei seinen tagtäglichen Aufgaben: Sie sorgen für Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit auf dem Schulgelände, nehmen kleinere Reparaturen vor, beseitigen Schnee und Eis auf dem Schulhof und vereinbaren Termine mit Firmen für größere Reparaturen. „Die Neuköllner Schulen profitieren von den Hausmeisterhelfern und können somit ihre Abläufe im Schulalltag besser gestalten“, weiß Jan-Christopher Rämer.

Das Programm schafft für beide Seiten eine Win-Win-Situation: für die Bezirke, die ihre Schulen entlasten können und für die Langzeitarbeitslosen, die so einen Job bekommen. Hausmeisterassistenten, die sich besonders bemühen, werden nach Ablauf von zwei Jahren belohnt: Damit sie Chancen auf eine Festanstellung auf dem ersten Arbeitsmarkt haben, bekommen am Ende diejenigen ein Jobcoaching angeboten, die erfolgreich am Programm teilnehmen. Senatorin Kolat zeigte sich erfreut, dass gerade Bezirke wie Neukölln mit 42 Brennpunktschulen die Chance ergriffen haben, zusätzliche Hilfskräfte zu beschäftigen: „Die Schulen empfinden es als eine große Entlastung, dass sie Unterstützung bekommen. Es ist mir unverständlich, wieso andere Bezirke sich hier verweigern“, so Dilek Kolat.

Im kommenden Jahr, so versprach die Senatorin, werde sie die vorhandenen Stellen deshalb auf die Bezirke konzentrieren, die mitmachen. Eine Chance, die die Bürgermeisterin auf jeden Fall ergreifen will: „Neukölln wird sich weiter aktiv an dem Programm beteiligen“, kündigte Franziska Giffey an. Für den Bezirk gibt es somit im Jahr 2016 mindestens weitere sechs Stellen, die vom Jobcenter über das Arbeitsmarktinstrument FAV (Förderung von Arbeitsverhältnissen) gefördert werden . SB
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