Bund Deutscher Architekten lobt Amerika Haus

Vergangenheit und Zukunft vereint: Das modernisierte Amerika Haus erntet Applaus von Experten. (Foto: Thomas Schubert)
Berlin: Amerika Haus |

Charlottenburg. Es war eine der wichtigsten Neueröffnungen des vergangenen Jahres. Nun hat die Fotostiftung C/O Berlin für die denkmalgerechte Ertüchtigung des Amerika Hauses eine Auszeichnung erhalten.

In einer Konkurrenz mit 55 anderen Werken setzte sich die Konzeption der Beteiligten – nämlich „mvprojekte“ von Wolfgang Zeh, Petra und Paul Kahlfeldt Architekten Studio und Architekturbüro B19 von Holger Sack – bei der Jury schließlich durch.

Das von Bruno Grimmek 1956/57 Jahren entworfene Gebäude an der Hardenbergstraße erfuhr nach längerem Leerstand bis Oktober 2014 eine Modernisierung, deren Erscheinung sich nach Ansicht des Bunds Deutscher Architekten in die Gegebenheiten vor Ort gelungen einfügt. Planern und Bauherren sei es gelungen, „zukunftstragende, kraftvolle neue Lokalitäten mit Charakter, Authentizität und Intensität zu schaffen.

Es sind Orte, die die Vergangenheit und Zukunft in überzeugender Weise physisch verknüpfen und bei der Entwicklung der Stadt neue Wege aufzeigen“, lobte der Landesvorsitzende Thomas Kaup.

Die Wiederbelebung des Amerika Hauses hatte C/O Berlin in Abstimmung mit der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH als Eigentümerin des Gebäudes angestoßen und dabei 2,5 Millionen Euro investiert.

Alle drei Jahre kürt der Berliner Landesverband des BDA preiswürdige baukünstlerische Leistungen – man will so das Bewusstsein für qualitätsvolle Gestaltung schärfen. tsc
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