S-Bahn hilft Obdachlosen: Einzelfallhelfer versorgen Problempassagiere

Bekommt Verstärkung: Der mobile Einzelfallhelfer Ralf Sponholz kümmert sich um vermeintlich hoffnungslose Fälle. (Foto: Thomas Schubert)

Charlottenburg. Eine besondere Klientel der Berliner S-Bahn genießt ab sofort erhöhte Aufmerksamkeit: Obdachlose.

Weil sich Beschwerden über unangenehm riechende Fahrgäste ohne festes Zuhause häufen, reagiert die S-Bahn jetzt mit einer neuen Kooperation.

Sie unterstützt die mobilen Einzelfallhelfer der Berliner Stadtmission, die sich um besonders bedürftige Menschen kümmern, mit der Finanzierung einer zusätzlichen Stelle für ein Jahr.

Vor allem Obdachlose, die in S-Bahnen fahren, sollen so fachgerechte Unterstützung erhalten, die ihnen ansonsten fehlt. Im Vorjahr hatte die BVG ein ähnliches Engagement gezeigt und ebenfalls eine Stelle für Sozialarbeiter bei der Stadtmission ermöglicht, um den Ärmsten in Bahnhofsnähe Beistand zu geben. Beheimatet ist die mobile Einzelfallhilfe in der Bahnhofsmission am Zoologischen Garten. Hier feiern die Verantwortlichen die Zusage der S-Bahn als wichtigen Erfolg, zumal das Projekt Einzelfallhilfe in der Vergangenheit am Geldmangel beinahe gescheitert war. tsc
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