Tierpark-Direktor hofft auf erfolgreiche Zucht

Der Knick im Ohr ist das Erkennungszeichen der Giraffe Amalka. (Foto: Zoo Prag)

Friedrichsfelde. Gleich zwei neue tierische Zugänge sind aktuell im Tierpark Berlin zu bestaunen. Nachdem vor Kurzem bereits der Rothschild-Giraffenbulle Jabulani aus dem Zoo Madrid in Berlin eine neue Heimat gefunden hat, folgte ihm nun Giraffendame Amalka aus dem Zoo Prag.

"Auf unsere Initiative hin konnte in enger Kooperation mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für Giraffen ein genetisch wertvolles Rothschild-Giraffen-Paar ausfindig gemacht werden, mit dem der Tierpark in Zukunft züchten soll", freut sich Direktor Andreas Knieriem.

Mit Nachwuchs ist vorerst aber trotzdem nicht zu rechnen. Denn das Giraffenweibchen ist mit eineinhalb Jahren noch nicht geschlechtsreif. Es wird noch etwa drei Jahre dauern, bis die Tierparkbesucher mit einem Jungtier rechnen können. Das Weibchen Amalka ist in der Außenanlage anzutreffen, sie ist am deutlich geknickten Ohr erkennbar.

Die Rothschild-Giraffen gehören zu den stark bedrohten Tierarten. In freier Wildbahn leben noch etwa 750 Tiere. In zoologischen Gärten in Europa werden 350 Rothschild-Giraffen gehalten.


Karolina Wrobel / KW
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