Falscher Alarm mit Folgen: Sperren wegen möglicher Bombe

Berlin: Warschauer Brücke |

Friedrichshain. Abgestellte Metallboxen in einer Straßenbahn haben am 12. Juni für eine Komplettsperrung der Warschauer Brücke gesorgt.

Die Kisten waren gegen Mittag an der Endhaltestelle der Tramlinie M10 entdeckt worden. Weil sie offensichtlich keinem Fahrgast zugeordnet werden konnten und erste Untersuchungen einen gefährlichen Inhalt nicht ausschlossen, wurde die Gegend weiträumig abgesperrt. Davon betroffen war nicht nur der Autoverkehr. Auch U- und S-Bahnen fuhren die Warschauer Straße nicht mehr an. Außerdem wurden vier angrenzende Gebäude evakuiert.

Entschärfer der Polizei setzten ihren Sprengroboters "Theo" ein, der am Nachmittag die verdächtigen Boxen öffnete. Dabei stellte sich heraus: Sie bargen keine Bombe, sondern Werkzeug und Elektrogeräte.

Gegen 16.30 Uhr wurde der Verkehr wieder freigegeben. Bis sich die Lage wieder normalisiert hatte, dauerte es aber noch eine Weile. tf
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