Die Anerkennung unserer Arbeit tut richtig gut

Benjamin Kloss bei einer Löschübung. (Foto: privat)

Friedrichshain. In unregelmäßigen Abständen lassen wir Menschen zu Wort kommen, bei denen in der kommenden Woche ein wichtiges Ereignis ansteht. Heute: Benjamin Kloss (36), Vorsitzender des Vereins zur Förderung der freiwilligen Feuerwehr Friedrichshain.

Am 26. Juni wird unserem Verein die Bezirksmedaille Friedrichshain-Kreuzberg verliehen. Wir freuen uns sehr, dass unser Einsatz auf diese Weise gewürdigt wird.

Den Förderverein gibt es seit 2005. Er entstand anlässlich eines Tages der offenen Tür der freiwilligen Feuerwehr Friedrichshain. Die Organisation solcher Veranstaltungen gehört schon aus rechtlichen Gründen nicht zur Kernkompetenz einer aktiven Feuerwehr. Nicht nur solche Aufgaben werden seither vom Verein übernommen. Konkret sieht das so aus, dass wir zum Beispiel bei zahlreichen Straßenfesten präsent sind. Wir informieren dort über unsere Arbeit oder den vorbeugenden Brandschutz. Auch Termine in Schulen machen wir regelmäßig. Dort fahren wir meist mit einem Löschfahrzeug vor, das die Kinder und Jugendlichen dann begutachten können. Eine weitere wichtige Aufgabe besteht darin, für den inneren Zusammenhalt der Feuerwehr zu sorgen. Das passiert in Form von gemeinsamen Veranstaltungen wie Ausflüge oder Museumsbesuchen. Was vielleicht etwas altertümlich Pflege der Kameradschaft genannt werden kann, ist gerade bei diesem Job sehr wichtig. Denn jeder muss sich im Ernstfall auf den anderen verlassen können.

Die freiwillige Feuerwehr Friedrichshain absolviert im Jahr etwa 300 Einsätze. Jeden Mittwoch sind wir in Bereitschaft. Darüber hinaus müssen wir häufig bei größeren Gefahrenlagen ausrücken. Etwa bei Großbränden oder schweren Unwettern. Und regelmäßig nachgefragt sind wir bei bestimmten Daten wie Silvester oder dem 1. Mai. Die Truppe besteht derzeit aus rund 20 Mann im Alter zwischen 18 und 50 Jahren. Ungefähr so viele sind es auch beim Förderverein. Wobei die Mitgliedschaft nicht immer identisch ist. Es gibt auch Vereinsmitglieder, die keine aktiven Feuerwehrleute sind.

Allen gemeinsam ist das ehrenamtliche Engagement, das sie für die Allgemeinheit erbringen und dafür häufig sehr viel Freizeit opfern. Mit der Bezirksmedaille findet diese Arbeit eine sichtbare Anerkennung.

Natürlich freuen wir uns auch über Neuzugänge, die bei uns mitmachen wollen.


Thomas Frey / tf
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