Fürs Fahrradfahren: Getönte Brillengläser sind gut

Für mehr Sicherheit auf dem Rad sorgt neben dem Helm auch die richtige Sportbrille. (Foto: Adidas Eyewear/Markus Greber)

Wer viel Fahrrad fährt, braucht spezielle Brillen. Diese halten nicht nur Insekten ab, sondern auch intensive Sonneneinstrahlung. Und zwar so, dass man dabei immer noch Straßenmarkierungen gut erkennt.

Speziell für Radfahrer eignen sich zum Beispiel Polarisationsgläser. Denn sie verhindern, dass man durch Flirren, nasse Straßen oder die tiefstehende Sonne geblendet wird. Darauf weist das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) in Berlin hin.

Bei der Wahl der Tönung kommt es auf die Lichtverhältnisse während der Radtour an: An wenig sonnigen Tagen sind etwa Tönungen in Amber oder Rosé gut, denn sie erhöhen die Sehschärfe und machen zum Beispiel Unebenheiten erkennbar. Wer beim Mountainbiken oft zwischen Strecken im Wald und im offenen Gelände wechselt, also zwischen Licht und Schatten, der ist mit Tönungen gut bedient, die den Kontrast steigern, also Orange bis Braun. Bei einigen Sportbrillen lassen sich die Gläser austauschen, um sie an die verschiedenen Anforderungen anzupassen.

Für Radfahrer mit Sehschwäche bieten sich spezielle Clip-Systeme an. Dabei kommen die Korrektionsgläser hinter die Scheiben der Sportbrillen. Als Alternative können sich Brillenträger auch für eine Direktverglasung entscheiden. Wer Probleme hat beim Lesen von Radkarten, für den sind eventuell Gleitsichtgläser die richtige Wahl.

Wichtig ist in jedem Fall, zum Brillenkauf den Fahrradhelm mitzunehmen – oder andersherum zum Helmkauf die Brille. So lässt sich vermeiden, dass es später drückt. mag
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