Bewerberinnen dürfen lügen

Wenn der Personaler sie im Vorstellungsgespräch nach einer Schwangerschaft fragt und sie Angst haben, die Stelle bei einer positiven Antwort nicht zu bekommen, dürfen Bewerberinnen lügen. Die Frage sei rechtlich nicht zulässig, teilt der Deutsche Anwaltverein (DAV) mit. Der Personaler darf sie nur dann stellen, wenn zwischen der Frage nach der Schwangerschaft und der Tätigkeit ein sachlicher Zusammenhang besteht. So dürfte er sich etwa dann danach erkundigen, wenn eine Frau sich als Lagerarbeiterin bewirbt - und in dem Job ständig schwer heben muss, was Schwangeren verboten ist.


dpa-Magazin / mag
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