Ostereier in Pastelltönen: Mit gekochtem Gemüse färben

Ostereier lassen sich mit Gemüse auf natürliche Art färben. Mit dem Ingwergewächs Kurkuma entsteht zum Beispiel Gelb, Grün kommt durch Spinat und Rot durch Rote Bete zustande.



Das Gemüse ergebe allerdings keine kräftigen Töne, sondern eher Pastellfarben, sagt Heidrun Schubert von der Verbraucherzentrale Bayern. Als Erstes muss das Gemüse zerkleinert und ausgekocht werden. Auf einen Liter Wasser und einen Esslöffel Essig kommen 200 Gramm Gemüse. "Je mehr Gemüse man nimmt, desto intensiver ist die Farbe", sagt Schubert. Nach 30 Minuten Kochen kommen die Eier hinzu. Nach weiteren zehn Minuten sind die Eier hartgekocht und haben gekühlt eine Haltbarkeit von etwa zwei Wochen.

Um eine glänzende Schale zu bekommen, werden die gefärbten Eier mit Speck eingerieben. Das Einreiben schützt auch vor Keimen, da sich die Poren der Schale schließen. Die Haltbarkeit verlängert sich dadurch aber nicht. Zum Färben am besten geeignet sind weiße Eier, die eine Woche alt sind. Dann hat sich zwischen Eiweiß und Schale ein Luftpolster gebildet. Weil das Eiweiß dann nicht mehr an der Schale klebt, lässt es sich besser schälen. Auch gelangt die Farbe beim Färben nicht so stark an das Eiweiß. mag
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