Warum Zucker, Zimt und Anis schmecken und auch guttun

Süße Vorfreude auf das Weihnachtsfest: Gemeinsam Plätzchen zu backen, macht besonders viel Spaß. (Foto: thx/djd)

Warmes Kerzenlicht in den Wohnzimmern und der süße Duft von Lebkuchen, Bratäpfeln, Spekulatius und Glühwein erfüllt die Luft. Endlich ist es wieder so weit: Weihnachten steht vor der Tür.

Und obwohl die Tage kürzer und dunkler werden, sind viele von uns gerade jetzt in einer fröhlichen Stimmung. Was sorgt dafür, dass wir nicht dem Winterblues verfallen? Sind es vielleicht die süßen Leckereien, die traditionell zur Advents- und Weihnachtszeit dazugehören? Viele von uns kommen erst dann in die besondere Feststimmung, wenn sie den ersten würzigen Lebkuchen gekostet haben. Zucker, Zimt, Anis und Co. verfeinern nicht nur die weihnachtlichen Köstlichkeiten, sie unterstützen auch unser Wohlbefinden. Und das nicht nur, weil beim Verzehr von Plätzchen Kindheitserinnerungen an das gemeinsame Backen mit der Familie geweckt werden.Neben dem guten Geschmack wird diesen leckeren Zutaten nämlich auch eine dem Körper wohltuende Wirkung nachgesagt. Zucker beispielsweise liefert Energie und versorgt unsere Gehirnzellen mit Nahrung. Gleichzeitig regt er die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin im Gehirn an. Unsere Lust auf Süßes ist zudem angeboren. Den süßen Geschmack verbinden wir direkt mit unseren wichtigsten Energielieferanten, den Kohlenhydraten.

Die weihnachtstypischen Gewürze helfen aber auch, den vorweihnachtlichen Stress mit ihren Aromastoffen zu mildern. Nelken wirken beruhigend und Zimtduft hebt die Stimmung. Vanille verleiht unseren Plätzchen nicht nur eine weihnachtliche Note, sie stärkt auch die Nerven und entspannt.

Es ist also ein gutes Timing, dass Weihnachten in die sogenannte dunkle Jahreszeit fällt, wo wir im Kreise von Freunden und Familie dem Winterblues mit Zimtsternen, Vanillekipferln, Spekulatius und Christstollen eins "auswischen".


djd / djd
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