Die heiße Jahreszeit hat begonnen: Bürgermeisterin besucht die BSR

Bernd Wietrzynski, seit 26 Jahren bei der BSR, nahm Franziska Giffey in seinem „Räumschiff“ mit. (Foto: Sylvia Baumeister)
Berlin: bsr Regionalzentrum Südost |

Neukölln. Für die Mitarbeiter der Berliner Straßenreinigung (BSR) ist mit dem Herbst eine besonders arbeitsintensive Phase angebrochen. Bürgermeisterin Franziska Giffey besuchte kürzlich zwei BSR-Standorte, um sich über die besonderen Anforderungen bei der Laubbeseitigung zu informieren.

Straßen in einer Gesamtlänge von 345 Kilometern müssen allein in Neukölln tagtäglich sauber gehalten werden. Dazu kommen Gehwege, Plätze, Mülleimer, Gullys und – nach Anforderung durch das Bezirksamt – die Beseitigung von illegalen Müllkippen auf öffentlichem Straßenland.

Insgesamt sind dafür etwa 300 Mitarbeiter an drei zusammenhängenden Standorten für Neukölln und Treptow im Einsatz. Neben dem Regionalzentrum in der Nobelstraße 59–61, das für den Neuköllner Süden zuständig ist, besuchte Bürgermeisterin Franziska Giffey auch den kleineren Standort in der Rollbergstraße 67–71, der den Norden sauber hält.

Giffey wollte wissen, was für die Männer und Frauen in Orange derzeit ansteht. „Mit der Laubbeseitigung beginnt für uns die heiße Jahreszeit“, sagte BSR-Chefin Tanja Wielgroß. Pro Jahr werden im Gebiet der drei Standorte (der dritte ist an der Oberspreestraße in Treptow) etwa 15 000 Kubikmeter Laub gekehrt – eine Menge, die 300 Güterwaggons füllen würde.

Eine Flotte von fast 80 BSR-Fahrzeugen kommt zum Einsatz, um die Blätter aufzukehren. Die dicht an dicht parkenden Autos an vielen Straßenrändern machen eine Laubbeseitigung allerdings häufig schwierig für die BSR-Mitarbeiter.

„Problematisch sind die Gullys, an die wir aufgrund der abgestellten Autos kaum herankommen“, erklärte Gabriele Behrend, Standortleiterin in der Nobelstraße. Oft müssen die herabgefallenen Blätter daher per Hand und mit Laubblasgeräten beseitigt werden.

Das gesamte Berliner Laub wird übrigens nach dem Einsammeln nach Brandenburg gekarrt. In insgesamt sieben Großanlagen verwandeln sich die verdorrten Blättern dann in wertvollen Kompost.

Nach einem Gespräch mit Mitarbeitern in der Kantine besichtigte die Bürgermeisterin die Fahrzeugflotte der BSR auf dem Hof in der Nobelstraße. Dann ging es zur Rollbergstraße – Franziska Giffey durfte dorthin in einer Kehrmaschine mitfahren. Nach ihrem Besuch sagte sie: „Die Mitarbeiter der BSR machen jeden Tag einen tollen Job.“ SB
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