Schwieriger Baugrund bremst aber Ergänzungsbau für Elizabeth-Shaw-Schule aus

Die Elizabeth-Shaw-Grundschule an der Grunowstraße platzt aus allen Nähten. Sie soll einen Ergänzungsbau erhalten. Doch das gestaltete sich bisher schwieriger als gedacht. (Foto: Bernd Wähner)
Berlin: Elizabeth-Shaw-Schule |

Wann wird endlich der seit Längerem geplante Modulare Ergänzungsbau (MEB) an der Elizabeth-Shaw-Grundschule gebaut?

Die Grundschule an der Grunowstraße 17 platzt aus allen Nähten. Weil immer mehr Familien in den Kiez ziehen, wächst die Zahl der Schüler stetig. Deshalb planen Senat und Bezirk, an dieser Schulen einen Ergänzungsbau zu errichten. Damit sollen relativ kurzfristig zwölf neue, dringend benötigte Unterrichträume entstehen.

Vorgesehen war zunächst, diesen MEB auf einem Teil des benachbarten Grundstücks aufzubauen. Dort befand sich früher die Wache der Berufsfeuerwehr. Diese zog vor drei Jahren an die Pasewalker Straße. Das Grundstück wird seitdem von der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) verwaltet. Von dieser wollte der Bezirk die nötige Fläche übernehmen. Bauherr des MEB ist, wie in der Stadt üblich, der Senat. Eigentlich sollte der MEB bereits Ende Jahres 2017 in Betrieb gehen. Das teilte der Senat sogar noch am Mitte September in einer Antwort auf eine schriftliche Anfrage im Abgeordnetenhaus mit.

Doch die Grundstücksverhältnisse an der Grunowstraße seien komplizierter als gedacht, sagt Pankows Schulstadtrat Torsten Kühne (CDU) im Gespräch mit dem Reporter der Berliner Woche. „Ein Teil des Feuerwehrgrundstücks wird immer noch als Standort für Rettungsfahrzeuge benötigt. Außerdem fanden sich auf dem Grundstück eine Ölwanne und eine Fernwärmeleitung. Diese lassen die Verlegung von Anschlussleitungen für den MEB, so wie sie ursprünglich geplant waren, nicht zu“, so Kühne.

Inzwischen wurde aber eine Lösung gefunden. Die nötigen Anschlüsse sollen an der Grundstücksgrenze verlegt werden. „Von Pankower Seite ist damit alles geklärt“, so der Stadtrat weiter. Jetzt sei der Senat am Zuge. Der plane inzwischen einen baldigen Baubeginn, so Kühne.

Wenn das Fundament erst einmal fertiggestellt ist, geht die Montage des MEB relativ zügig. So besteht Hoffnung, dass der Ergänzungsbau vielleicht zu Beginn des kommenden Schuljahres in Betrieb gehen kann. „Wir wissen, wie wichtig er für diese Schule ist“, betont Kühne.
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