Wer gewinnt? Gehörlose Handballer ermitteln Europameister in Berlin

Vom 16. bis 21. Mai kämpfen gehörlose Handballer in Berlin um den Europameistertitel. (Foto: Hauptstadtsport.TV)

Prenzlauer Berg. Vom 16. bis 21. Mai findet die Handball-Europameisterschaft der Gehörlosen in der Hauptstadt statt. Sieben Nationen kämpfen in der Sporthalle an der Paul-Heyse-Straße um den Meistertitel. Schirmherr der Wettkämpfe ist Füchse-Manager Bob Hanning.

Die Erinnerungen an den jüngsten Triumph der deutschen Handballer ist noch frisch. Ende Januar gewann das DHB-Team völlig überraschend die Europameisterschaft in Polen. Bob Hanning, Manager des Berliner Bundesligisten und Vizepräsident des Deutschen Handball-Bunds, erlebte den Titelgewinn damals direkt in Krakau. Gut zwei Monate später steht für Hanning die nächste Europameisterschaft an. Er ist Schirmherr der Titelkämpfe der Gehörlosen.

Deutschland ist Gastgeber des offiziell als „European Deaf Handball Championship“ genannten Turniers. Die deutsche Mannschaft trifft in Gruppe A ab dem 16. Mai auf Russland, Dänemark und die Türkei. In Gruppe B begegnen sich Titelverteidiger Kroatien, Serbien und Italien. Die beiden besten jeder Gruppe ziehen ins Halbfinale am 20. Mai ein. Das Finale findet einen Tag später wie alle anderen Spiele auch in der Sportanlage, Paul-Heyse-Straße 25, statt. Zuschauer sind zu den Spielen willkommen. Tageskarten für bis zu drei Spiele kosten zwischen zehn und 20 Euro. Wer es nicht in die Halle schafft, kann sich über die Spielzusammenfassungen unseres Medienpartners Hauptstadtsport.tv, der an allen Spieltagen vor Ort sein wird, auf dem Laufenden halten. Zu sehen sind die Videoclips auf www.hauptstadtsport.tv. gl
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