Polizei nimmt Geldfälscher-Quartett fest

Ermittler des Landeskriminalamtes vollstreckten am 10. Juni Haftbefehle gegen vier mutmaßliche Geldfälscher. Auch in Spandau wurden Wohnungen durchsucht.

Im Auftrag der Berliner Staatsanwaltschaft durchsuchten 60 Beamte des Landeskriminalamtes Berlin insgesamt acht Wohnungen in Berlin und Hessen. Ihr Ziel: Vier Haftbefehle wegen gewerbs- und bandenmäßigen Geldfälschens zu vollstrecken. Wohnungen wurden auch in Spandau und Reinickendorf durchsucht. Bei den Razzien stellten die Ermittler umfangreiche Beweise sicher, darunter 90 Schuss Munition, einen Schlagring, Geld und mögliche Drogen. Dem Einsatz waren mehrmonatige, intensive Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und des Landeskriminalamtes vorausgegangen.

Smartphone mit falschem 500-Euro-Schein gekauft

Den vier Beschuldigten wird vorgeworfen, hochwertige Smartphones, Tablets und Notebooks mit 500-Euro-Falschgeldnoten angekauft zu haben. Nach bisherigen Erkenntnissen nahmen die Männer zu den potentiellen Verkäufern über Verkaufsportale telefonisch Kontakt auf. Dabei wählten die Tatverdächtigen bewusst Annoncen aus, bei denen die Preisvorstellungen etwa 500 Euro betrugen. Bisher werden dem Quartett 14 Taten zugeordnet. Die Ermittlungen dauern an.

uk
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