Einstelliger Tabellenplatz angepeilt: 1. FC Lübars geht in die vierte Landesliga-Saison

Der 1. FC Lübars (grün) – hier beim diesjährigen Bezirkspokal gegen den VfB Hermsdorf – peilt in der Landesliga einen einstelligen Tabellenplatz an.
  • Der 1. FC Lübars (grün) – hier beim diesjährigen Bezirkspokal gegen den VfB Hermsdorf – peilt in der Landesliga einen einstelligen Tabellenplatz an.
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Lübars. Mit der Partie bei Stern Marienfelde beginnt am Sonntag, 23. August ab 13 Uhr für den 1. FC Lübars die vierte Saison in Folge in der Fußball-Landesliga. In den zurückliegenden drei Spielzeiten konnte sich der 1. FC mit dem neunten Platz in den Spielzeiten 2012/13 und 2013/14 sowie Rang zehn in der Vorsaison jeweils souverän den Klassenerhalt sichern. Auch in dieser Spielzeit ist ein einstelliger Tabellenplatz das erklärte Ziel.

Es ist schon seltsam, wenn man die so genannten Fachleute nach den Favoriten und Abstiegskandidaten der Landesliga, 1. Abteilung befragt: Immer wieder werden die Absteiger aus der Berlin-Liga, der FC Internationale und der SC Gatow, als Favoriten genannt. Aber auch der ehemalige Berlin-Ligist TuS Makkabi sowie Stern Marienfelde und der Friedenauer TSC, die im letzten Jahr immerhin an das Tor zu Berlins höchster Spielklasse klopften, werden gehandelt. Der 1. FC Neukölln, im Sommer erst in die Landesliga aufgestiegen, gilt als Geheimfavorit.

Und für den Abstiegskampf werden die drei Concordias aus Wilhelmsruh, Britz und Wittenau sowie Berolina Mitte prognostiziert. Nur der 1. FC Lübars scheint immer irgendwie außen vor zu bleiben. Zu schwach für die Spitze? Zu gut für den Tabellenkeller? Egal! In Lübars wird man mit dieser Rolle gut leben können. Coach Thomas Pyrrhus ist ohnehin alles andere als ein Lautsprecher. Das vordringlichste Ziel des Trainers wird es sein, ein bisschen mehr Kontinuität in die Leistungen der Nordberliner zu bringen: In allen bisherigen drei Spielzeiten in der Landesliga absolvierten die Grün-Weißen eine gute bis sehr gute Hinrunde, bevor sie nach der Winterpause in der Tabelle jeweils durchgereicht wurden und stets schlechter abschnitten als in der ersten Saisonhälfte.

Mit Alexander Beyer, der sich dem Nordberliner SC angeschlossen hat, verliert der 1. FC Lübars seinen zweitbesten Torschützen: 14 Mal hatte der 25-Jährige zuletzt eingenetzt. Mit Maxim Morlang, der 19 Treffer erzielt hatte, und Arthur Fell, der zwölf Tore beisteuerte, konnten der beste und drittbeste Schütze aber gehalten werden.

Dennis Nöske ist zum Wittenauer SC Concordia zurückgekehrt. Kevin Eusterfeldhaus hat sich dem SC Gatow angeschlossen. Parfait Djoumessi ist in die Berlin-Liga zum SC Staaken gewechselt. Als Zugänge durfte Coach Pyrrhus die Torhüter Philip Schomanski (Füchse Berlin) und Martin Dornau (FSV Bernau) sowie Kevin Pommerenke (Brandenburg 03) und Patrick Kunik (DJK Neukölln) begrüßen. Darüber hinaus stießen die Nachwuchsspieler Christoph Dähn, Calvin Steiner, Lukas Longardt und Timo Kothe zum Kader der Herrenmannschaft.

Besonders glücklich ist man im Lager der Grün-Weißen darüber, dass mit dem Wittenauer SC Concordia der Lokalrivale und direkte Nachbar wieder mit dem 1. FC in einer Staffel antreten wird. Diese Derbys versprechen nicht nur Brisanz, sondern dem jeweiligen Gastgeber auch volle Kassen.

Am Sonntag, 30. August präsentiert sich der 1. FC Lübars erstmals den eigenen Fans: Die Partie gegen den SV Berolina Mitte wird auf dem Sportplatz an der Schluchseestraße um 13.30 Uhr angepfiffen. min

Autor:

Michael Nittel aus Reinickendorf

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