Der Bezirk will gegen illegales Parken an der Bucher Moorlinse vorgehen

Am Rande der Moorlinse parken viele Autos. Fast alle gehören Pendlern aus dem Land Brandenburg.

Buch. An der Moorlinse soll das illegale Parken unterbunden werden.

Das Feuchtbiotop befindet sich nicht weit entfernt vom S-Bahnhof Buch. Durch das Areal führt eine Stichstraße, die von der Wiltbergstraße abgeht. Seit Jahren werden auf dem unbefestigten Randstreifen dieser Stichstraße Autos geparkt, obwohl das nicht zulässig ist. Denn die Moorlinse steht unter Naturschutz.

Die Autofahrer sind zu einem großen Teil Pendler aus dem Land Brandenburg. Sie fahren in der Regel bis zum Bahnhof, stellen ihr Auto am Rand der Stichstraße ab und fahren dann mit der S-Bahn weiter. Das illegale Parken auf dem Randstreifen führt aber zu einer Verdichtung des Erdreichs, was wiederum die geschützte Flora und Fauna der Moorlinse beeinträchtigt.

Deshalb erteilten die Pankower Verordneten dem Bezirksamt den Auftrag, durch geeignete Maßnahmen dafür zu sorgen, dass es zu keinen weiteren Beeinträchtigungen und Schädigungen des Schutzgebietes Moorlinse kommt. Das Bezirksamt teilt den Verordneten jetzt mit, dass das Straßen- und Grünflächenamt, das Umwelt- und Naturschutzsamt sowie die untere Straßenverkehrsbehörde einen Vor-Ort-Termin durchgeführt und ihr gemeinsames Handeln abgestimmt haben. Am Beginn des Landschaftsschutzgebietes wird demnächst mit einer eindeutigen Beschilderung auf das Parkverbot im Bereich der Moorlinse hingewiesen. Danach wird die Einhaltung dieses Parkverbots durch das Ordnungsamt kontrolliert. Verstöße sollen entsprechend geahndet werden. BW
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