Auf dem Trockenen: Brunnensanierung könnte noch in diesem Jahr beginnen

Der Brunnen hinter dem Schloss Charlottenburg wurde im Jahr 1967 gebaut. (Foto: Schilp)

Charlottenburg. Ein Spaziergang durch den Schlosspark mit seinen herrlich blühenden Blumen lohnt immer. Doch in diesem Jahr gab es einen Wermutstropfen: Der Brunnen ist defekt.

Wo normalerweise eine Wasserfontäne bis zu 30 Meter in die Höhe schießt, bietet sich dem Betrachter hinter dem Schloss Charlottenburg nur der Anblick einer rissigen, steinernen Fläche. Das achteckige Kalksteinbecken – es hat einen Durchmesser von 25 Metern – ist leer und trocken.

„Wir mussten den Brunnen im Frühjahr außer Betrieb nehmen. Grund dafür waren massive Undichtigkeiten der gesamten Anlage“, informiert Frank Kallensee, Pressesprecher der Stiftung Preußische Schlösser Gärten, auf Anfrage. Die Wasserverluste seien so erheblich gewesen, dass angrenzende Bereiche in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Doch eine baldige Sanierung ist geplant, die Ausschreibung für die notwendigen Arbeiten soll demnächst veröffentlicht werden. „Wenn entsprechende Angebote eingehen und es die Witterung erlaubt, soll noch in diesem Jahr mit den Reparaturarbeiten begonnen werden“, so Kallensee. Ziel sei, die Brunnenanlage im nächsten Frühjahr wieder in Betrieb zu nehmen. sus
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