Wunderbar aber anstrengend: Im Auto sicher durch den Nebel

Nebel macht eine Autofahrt anstrengend. Damit Fahrer gut sehen und auch gut gesehen werden, sollte das Licht einwandfrei funktionieren. (Foto: Tobias Hase)

"Der weiße Nebel wunderbar", heißt es in einem berühmten Schlaflied. Doch so positiv beurteilen nur wenige Autofahrer den Niederschlag vor der Windschutzscheibe. Wenn dann noch sich langsam ausbreitende Dunkelheit die Sicht verschlechtert, wird die richtige Beleuchtung wichtig, und die Fahrweise sollte an die Verhältnisse angepasst werden.

 • Richtige Beleuchtung: Nebelschlussleuchte, automatische Beleuchtungssysteme oder Fernlicht – das Wichtigste ist, dass alles funktioniert. Dabei sollten sich Autofahrer nicht blind auf die automatischen Beleuchtungssysteme verlassen. In einigen Fällen können die Sensoren die Helligkeit bei Nebel nicht richtig messen. Daniel Schüle, Geschäftsführer der Deutschen Verkehrswacht, rät: "Wer sichergehen will, stellt das automatische System einfach aus und bedient das Licht manuell."

 • Nebelschlussleuchte einschalten: Ein kleiner Knopf am Lenkrad – aber die meisten Fahrer wissen nicht, wie er richtig zu bedienen ist. "Wenn man weniger als 50 Meter gucken kann, muss man die Leuchte einschalten", erklärt der Experte. Dabei kann sich der Fahrer an den Leitpfosten am Straßenrand orientieren. Zwischen zwei Pfosten liegen genau 50 Meter Abstand. "Fährt man aus der Nebelwand raus, muss die Leuchte direkt ausgemacht werden."

 • Abstand halten und Geschwindigkeit anpassen: Als Faustregel gilt: Geschwindigkeit und Sichtweite müssen aufeinander abgestimmt sein, ein Meter Sichtweite entspricht einem Stundenkilometer beim Tempo. "Wenn ich also ungefähr 70 Meter weit gucken kann, sollte ich maximal 70 Stundenkilometer fahren, sagt Schüle." Gerade in Nebelfeldern sollte der Fahrer großzügig Abstand halten. "Hier kann man sich wieder an den Leitpfosten am Straßenrand orientieren."

 • Aufmerksam fahren: Im Nebel muss der Fahrer noch aufmerksamer sein. Oft sind Gefahren bei schlechter Sicht nicht frühzeitig zu erkennen.

 • Pausen machen: Die Autofahrt im Nebel ist anstrengend. Gerade bei längeren Strecken rät Schüle, genügend Pausen zumachen. "Die Augen werden einfach müde, und man muss konzentrierter fahren." mag
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