Chemikalien in Cremes

Bestimmte Kosmetikprodukte wird es ab diesem Sommer nicht mehr geben. Sie enthalten Konservierungsstoffe, die in Verdacht stehen, das Hormonsystem zu schädigen. Dazu zählen etwa Shampoos, bei deren Produktion Isopropyl-, Isobutyl-, Pentyl-, Phenyl- oder Benzylparaben verwendet wurde. Seit Oktober 2014 dürfen Hersteller in der Europäischen Union diese bereits nicht mehr auf den Markt bringen. Ab 30. Juli dürfen auch die Restbestände aus dem Lager nicht mehr verkauft werden. Darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hin. Ebenfalls neue Beschränkungen wird es ab 16. Juli für Pflegeprodukte geben, die auf der Haut verbleiben wie Cremes und Lotionen. Sie müssen ab dann ohne ein Gemisch aus Methylchloroisothiazolinon (MCI) und Methylisothiazolinon (MI) hergestellt werden. Die Chemikalien können Allergien auslösen, so die Verbraucherzentrale. Ab April 2016 dürfen dann auch Restbestände früherer Produktionen nicht mehr verkauft werden. Aber: MCI kann einzeln verwendet weiterhin in Cremes und Lotionen vorkommen, die Substanz soll Kosmetika haltbarer machen.


dpa-Magazin / mag
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