Kräfte einteilen und Burnout vorbeugen

Sehr engagierte Mitarbeiter überfordern sich leicht - das kann zum Burnout führen. (Foto: Jens Schierenbeck)

Wer immer mehr Aufgaben auf den Tisch bekommt, ist irgendwann nur noch genervt. Die Gefahr ist dann groß, zickig oder zynisch zu werden.

So eine Einstellung strengt jedoch unheimlich an und kann ebenfalls zu Erschöpfung führen, warnt Diplom-Pädagogin Barbara Berckhan. Um selbst nicht so zu werden, ist es wichtig, bei der Arbeit gezielt nach schönen und lustigen Momenten zu suchen. Gerade wenn der Stress besonders groß ist, sollten Beschäftigte sich mit etwas Spaß oder einer schönen Auszeit belohnen. Wer auch dann noch mit den Kollegen lachen kann oder sich an dem Tag zumindest eine Sache sucht, die ihm Spaß macht, hält auch anstrengende Zeiten durch.

Doch so eine positive Einstellung hilft nicht in jedem Fall weiter. Manchmal wird einfach alles zu viel. Dann hilft es nur, Grenzen zu ziehen. "Viele nehmen die Anforderungen total ernst - und sich selbst total unernst", warnt Berckhan. Sie rät deshalb zu regelmäßigen Spürpausen. Mindestens einmal am Tag sollten sich Berufstätige kurz Zeit nehmen und in sich hinein spüren, wie es dem Körper heute geht. Gibt es irgendwo Verspannungen? Tut irgendetwas weh? Dieses kurze Innehalten hilft dabei, erste Warnsignale für Überarbeitung wahrzunehmen und gegenzusteuern.


dpa-Magazin / mag
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