Scheitern im Job: Nach einiger Zeit Kollegen befragen

Den Job verlieren oder bei der Arbeit degradiert werden: Vielen fällt es schwer, mit einem beruflichen Scheitern umzugehen.

Ideal ist, wenn Arbeitnehmer nach einiger Zeit hinterfragen können, welchen Anteil sie am Scheitern tragen. Das berichtet die Zeitschrift "Harvard Business Manager". Im besten Fall wird aus der Krise so eine Chance, zu wachsen und sich positiv zu verändern. Berufstätige können zum Beispiel ehemalige Vorgesetzte und Kollegen um ein ehrliches Feedback bitten, warum sie ihrer Meinung nach gescheitert sind.

Viele durchleben nach so einem Ereignis ähnliche Phasen. Am Anfang steht der Schock. Mitarbeiter wollen das Geschehene nicht wahrhaben und verleugnen es. Diese Phase wird häufig abgelöst von einer Zeit der Wut – Arbeitnehmer ärgern sich über das Unternehmen, die Firmenpolitik und ihren Chef. Im Anschluss daran ziehen sich viele zurück und lecken ihre Wunden. Manche kommen aus dieser Situation nie heraus. Im Idealfall schließt daran eine Zeit der Akzeptanz an: Arbeitnehmer nehmen die Lage, wie sie ist, blicken nach vorne und versuchen, neue Chancen zu ergreifen.
dpa-Magazin / mag
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