Immuntherapie kann helfen

Manchmal löst Futter bei Hunden eine Allergie aus. Besitzer können nur durch Weglassen herausfinden, was ihr Vierbeiner nicht verträgt. (Foto: Monique Wüstenhagen)

Der Hund schnieft, die Augen triefen. Auch Vierbeiner können allergisch auf bestimmte Stoffe reagieren.

Das zeigt sich auch an kahlen Stellen im Fell oder Juckreiz. Sie treten beispielsweise an Ohren, Pfoten, unter den Achseln, am Bauch und an der Leistengegend des Tieres auf, sagt Klaus Kutschmann von der Bundestierärztekammer in Berlin. Verschiedene Behandlungsmöglichkeiten nehmen den Tieren ihre Beschwerden.

Hilfreich ist sehr oft eine Immuntherapie, auch De- oder Hyposensibilisierung genannt. "Bei dieser Methode wird dem Tier eine spezielle Lösung gespritzt, mit individuell verschieden hoher Konzentration. Sie enthält genau das Allergen, auf welches der Hund beim Test allergisch reagiert hat", erklärt Volker Wienrich von der Deutschen Gesellschaft für Veterinärdermatologie. Das Immunsystem des Tieres wird dann an eine immer höhere Dosis gewöhnt.

Neben der Immuntherapie versprechen Medikamente baldige Besserung. "Da fast alle Kortison enthalten, sollten sie in nicht zu hohen Dosen verabreicht werden", warnt Wienrich.


dpa-Magazin / mag
0
Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.