Verbände starten Mitmach-Kampagne

Berlin. An jedem vierten Verkehrsunfall mit Todesfolge war 2013 ein Radfahrer beteiligt. Eine Unfallgefahr für Radfahrer stellen blockierte Radspuren dar.

Zwar kostet das Halten auf einem Fahrradstreifen laut Bußgeldkatalog 15 Euro, aber die Durchsetzung dieses Verbots ist bislang ähnlich erfolglos wie die Bekämpfung des Berliner Hundekotproblems. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Berlins haben daher eine Kampagne gegen das Blockieren von Radspuren gestartet.

Bis zum 31. Juni kann jeder auf www.radspuren-frei.de solche gefährlichen Blockaden melden. Dazu füllt man im Internet ein Formular aus und gibt Ort und Datum an. Man kann auch ein Foto dazu hochladen. Die beiden Verbände haben zudem ein Faltblatt als PDF-Datei zum Ausdrucken bereitgestellt. Es kann hinter die Scheibenwischer der Blockadefahrzeuge geklemmt werden.

Aus den anonymisierten Daten soll eine Top-10-Liste mit den am häufigsten gemeldeten Straßen erstellt und im Herbst veröffentlicht werden. Die Ergebnisse erhalten auch der Polizeipräsident, die Ordnungsämter und Bezirksstadträte.

Weitere Informationen unter www.radspuren-frei.de

Leonie Varchmin / LV
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