Auf Rohren gebaut: TU-Studenten konstruieren Pavillon aus Recycling-Material

Berlin: Kindl-Gelände |

Ungewöhnliches ist derzeit auf dem Kindl-Gelände zu beobachten: Architekturstudenten der Technischen Universität bauen dort einen Pavillon aus Abfall-Materialen.

„Building Cycle“ ist der offizielle Name des 80 Quadratmeter großen Gebäudes, die Studenten sprechen schlicht von der „Baubude“. Mindestens ein Jahr soll sie stehenbleiben, Wind und Regen trotzen. Im Vorfeld haben die jungen Frauen und Männer mit etlichen Materialien experimentiert.

Altholz, Obstkisten, Glas und Papier erwiesen sich als besonders brauchbar. Aber auch anderes kam und kommt zum Einsatz: Das Fundament besteht aus PVC-Rohren, Weinkorken dienen als Bodenbelag, geschnittener Kunststoff verwandelt sich in Schindeln für Dach und Fassade.

Spätestens Mitte April soll der Pavillon fertig sein, beheizbar und mit Stromanschluss. Dann soll er unterschiedlichen Nutzern zur Verfügung stehen. Wer mehr über das Vorhaben wissen möchte, ist eingeladen, vorbeizuschauen und mit den Studenten ins Gespräch zu kommen. Zu finden ist die Baustelle zwischen dem alten Kindl-Gebäude, Am Sudhaus 3, und der Kartbahn, ganz in der Nähe der Treppe, die zur Isarstraße führt.
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