Werke von Gaby Taplick im Saalbau

Neukölln. "In den Raum geflüstert" ist die letzte von drei Ausstellungen Neuköllner Künstler in diesem Jahr in der Galerie im Saalbau.

Auslöser für die temporären Installationen von Gaby Taplick sind Fragen wie Was brauchen wir? Wie sehen unsere Träume aus? Was regt uns an, über uns und über die Strukturen, die uns umgeben, nachzudenken? Die Neuköllner Künstlerin arbeitet mit weggeworfenen Materialen wie Sperrholz, Spanplatte, Furnier oder Stoff und baut aus diesen unspektakulär-alltäglichen Elementen eigene Welten. In ihren Installationen lässt die 1972 geborene frühere Meisterschülerin an der Fachhochschule Hannover erfahrbare und oft begehbare Höhlen, Verstecke oder Objekte entstehen, die Vergängliches in sich tragen und Erinnerungen wachrufen.

Die skulpturalen Installationen regen den Betrachter dazu an, bekannte Dinge und Materialien auf neue Weise wahrzunehmen. Speziell für die Ausstellung entwickelte Gaby Taplick eine neue Installation und lädt außerdem Besucher ein, sich jeden Sonnabendnachmittag von ihrer "kleinsten Eierkuchenfabrik der Welt" verwöhnen zu lassen.

Die Ausstellung wird bis 11. Januar in der Karl-Marx-Straße 141 gezeigt und ist dienstags bis sonntags von 10 bis 20 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

Sylvia Baumeister / SB
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