Willkommen im Damals mit „100 Jahre Körnerpark“

Ein Bild des Engländers Ricardo Linter zeigt, wie man vor 100 Jahren die Polka tanzte. Das können Besucher nun auch auf dem Kostümfest am 4. Juni zum Auftakt der Veranstaltung erleben. (Foto: Jerwood Library of the Performing Arts)
Berlin: Körnerpark |

Neukölln. Mit einem großen Tanz- und Kostümfest beginnen am 4. Juni um 19 Uhr die Feiern zum Jubiläum des Körnerparks. Für zwei besondere Musikaufführungen, die im Juni und August dort laufen, werden noch Amateurmusiker gesucht.

Das Tanzfest zum Auftakt der 100-Jahr-Feier, zu dem noch Karten zu haben sind, hält sich ganz an die Mode und die Etikette der Zeit um 1916. In stilvollen Kostümen wird ab 19 Uhr auf einer 100-jährigen Zeitreise Galopp, Walzer, Foxtrott und Polka auf der Galerieterrasse getanzt. Für ungeübte Gäste steht ein Tanzlehrer zur Verfügung. Sein passendes Accessoire zum Kostüm kann jeder Gast in einem Workshop anfertigen, der ab 17 Uhr läuft. Auch Benimmregeln aus Kaisers Zeiten werden hier vermittelt. Karten für das Fest (5 Euro) gibt es in der Galerie im Körnerpark sowie beim Organisator, dem WerkStadt Kulturverein in der Emser Straße 124, wo bis 11. Juni eine Ausstellung des Mobilen Museums Neukölln zu „100 Jahre Körnerpark“ läuft.

Zwei besondere Musikkaufführungen anlässlich der Feierlichkeiten im Körnerpark plant der Musiker Paul Schwingenschlögl, der seit Jahren auch die Musikreihen „Sommer im Park“ und „Salonmusik“ im Körnerpark organisiert. Die Konzerte, die für den 26. Juni und den 21. August jeweils von 17.30 bis 18 Uhr geplant sind, basieren auf der Grundlage des von Walter Thompson entwickelten „Soundpaintings“, einer Art Zeichensprache, mit der Dirigenten die Musiker anleiten können. Zur Improvisation unter seiner Anleitung möchte Paul Schwingenschlögl Amateurmusiker aus Berlin, insbesondere aber aus dem Kiez, im Alter von zehn bis 80 Jahren einbeziehen.

„Den Beteiligten soll es in erster Linie Spaß machen, mit einfachen Mitteln unter Anleitung Musik zu machen“, sagt Paul Schwingenschlögl. Für die Mitwirkung sucht er Instrumentalisten jeder Art, vor allem Holzbläser, Blechbläser und Perkussionsinstrumente. Auch Sänger sind gefragt. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Mitwirkende pro Aufführung begrenzt. Da das Konzept in erster Linie für Amateure gedacht ist, gibt es kein Honorar. Geprobt wird nicht, erst kurz vor den Konzerten vermittelt Paul Schwingenschlögl eine kleine Einführung in das „Soundpainting“-Konzept und die dazugehörige Zeichensprache. Interessenten können sich bis 20. Juni bei ihm melden unter alpineswing@gmail.com sowie unter  0160 766 23 20. SB

Infos zum Festprogramm gibt es auf www.kultur-neukoelln.de.
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