Neue Technik und ein neues Konzept fürs Planetarium

Für ein Jahr bleibt es geschlossen: das Zeiss-Großplanetarium in der Prenzlauer Allee 80. (Foto: BW)

Prenzlauer Berg. In diesen Tagen beginnt die umfassende Sanierung des Zeiss-Großplanetariums. Die Einrichtung in der Prenzlauer Allee 80 soll in den kommenden zwölf Monaten zu einem modernen Wissenschaftstheater umgebaut werden.

Dafür stellt der Senat Modernisierungsmittel in Höhe von 13 Millionen Euro zur Verfügung. Wegen der anstehenden Arbeiten schloss die Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin, zu der das Planetarium gehört, das Haus Ende März für das Publikum. Eingebaut wird eine neue Medientechnik, und es werden mehrere bauliche Veränderungen vorgenommen. Des Weiteren soll auch das inhaltliche Konzept überarbeitet werden. Bei seiner Wiedereröffnung im kommenden Jahr wird das Zeiss-Großplanetarium eines der modernsten Wissenschaftstheater Europas sein.

Nach 26 Betriebsjahren ist die einst hochmoderne Technik im Haus störanfällig geworden. Sie entspricht nicht mehr aktuellen technischen Standards. Auch didaktisch und künstlerisch lässt sich mit der Technik nicht mehr zeitgemäß Wissenschaft vermitteln. Im Zuge der Sanierung wird der alte Sternprojektor Cosmorama durch ein deutlich leistungsfähigeres Modell ersetzt und um digitale Projektionstechnik erweitert. Außerdem werden die bisher verwendeten Diaprojektoren ausgebaut und durch eine Anlage, die ein kuppelfüllendes Videobild erzeugt, ersetzt.

Inhaltlich wird sich das Planetarium für neue Themengebiete öffnen. Statt der bisher ausschließlich astronomischen Programme, wird es sich künftig auch anderen wissenschaftlichen Gebieten zuwenden, wie zum Beispiel der Biologie, Chemie und Medizin.


Bernd Wähner / BW
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