Bürgermeisterin freut sich über gelungene Weihnachtsaktion

Fayez Gilke, Florian Stepczynski und Angelika Schöttler haben auch einen Wunsch: Die Aktion soll zur Tradition werden. (Foto: Noetzel)

Schöneberg. Da hingen sie nun am geschmückten Weihnachtsbaum im Foyer des Rathauses Schöneberg: Sterne von Kindern, deren Herzenswunsch zum Fest von den Eltern nicht erfüllt werden kann, und warteten auf Geschenkpaten.

Im Beisein von Bürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) haben Fayez Gilke und sein Freund Florian Stepczynski den Weihnachtsbaum mit 55 Wunschzetteln in Sternenform geschmückt. "Sie gehen alle weg", war sich der Initiator von "Schenk doch mal ein Lächeln", Fayez Gilke, sicher. Er sollte recht behalten.

Die Idee hat der 26 Jahre junge Schöneberger von einem Freund, in dessen Dorf ein ähnliches Projekt schon seit Jahren erfolgreich läuft. Fayez Gilke stellte seinen Plan Bürgermeisterin vor. Angelika Schöttler zeigte sich begeistert. "Ich freue mich, dass sich in diesem Jahr unser traditioneller Weihnachtsbaum im Foyer des Rathauses in einen Wunschbaum verwandelt", sagt sie. Unterstützt von Freund Florian und einem Cousin hat Fayez Gilke in allen Kitas und Grundschulen im Bezirk nach Kindern aus bedürftigen Familien und ihren Wünschen zu Weihnachten gefragt. Wie man am Baum lesen konnte, sind die häufigsten Brettspiele, DVDs und Schlittschuhe. Jennifer Augsten und Tamara Thiele vom Büro der Bürgermeisterin bastelten die Wunschsterne, die dann gemeinsam mit dem von Kindern der Löcknitz-Grundschule gefertigten Weihnachtsschmuck die Tanne zierten - allerdings nicht lange. Alle 55 Wünsche haben inzwischen einen Paten gefunden. "Ich freue mich, dass die Aktion eine solche Resonanz erfahren hat. Die ersten Geschenke sind bereits im Rathaus Schöneberg eingetroffen. Durch diese Aktion ist es uns gelungen, vielen Kindern einen Weihnachtswunsch zu erfüllen und ihnen ein Lächeln zu schenken.", so Bürgermeisterin Angelika Schöttler.

Am 22. Dezember werden den Eltern die Pakete überreicht. Bürgermeisterin Angelika Schöttler hofft, dass die Aktion zur Tradition wird und auch 2015 Wunschsterne am Weihnachtsbaum im Rathaus hängen.


Karen Noetzel / KEN
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