Bibliotheken im Bezirk erzielen bei Umfrage gute Noten

Die Nutzer der bezirklichen Bibliotheken schätzen die Medienvielfalt, das kompetente Personal und die gute Verkehrsanbindung. (Foto: Martin)
Berlin: Ingeborg-Drewitz-Bibliothek |

Steglitz-Zehlendorf. Laut der Befragung wird die Verkehrsanbindung, die Räumlichkeiten und die Orientierung in den Bibliotheken von Steglitz-Zehlendorf mit sehr gut bewertet. Gute Noten erzielten das Personal sowie die Bedienung der elektronischen Selbstausleihe und -rückgabe.

1222 Bibliotheksbenutzer im Bezirk wurden im Rahmen des EU-weiten Projektes "NuMoB - Nutzungsmonitoring für Bibliotheken" befragt. In der Hauptstadt waren es 13 000 Nutzer.

Bei den Ergebnissen in Steglitz-Zehlendorf zeigte sich, dass 90 Prozent der Nutzer zufrieden oder sogar sehr zufrieden sind. Die Befragen schätzen die Bibliotheken für Hobby und Freizeit als wichtig ein - auch für Unterhaltung und Entspannung. Sie werden auch für berufliche Zwecke genutzt, zum Surfen im Internet oder für Schule und Studium.

Die Mehrheit der bezirklichen Kunden ist 30 bis 49 Jahre alt (38 Prozent). Es folgen die Altersgruppen der 50- bis 64-Jährigen mit 28 Prozent, die über 65-Jährigen mit 14 Prozent. Neun Prozent sind 14 bis 18 Jahre alt, elf Prozent 18 bis 29 Jahre. Eine deutliche Mehrheit (65 Prozent) der Nutzer ist weiblich. Berufstätig sind 48 Prozent der Nutzer, im Ruhestand 17 Prozent. Einen Migrationshintergrund besitzen 22 Prozent.

Die Öffnungszeiten stellen 75 Prozent der Befragten zufrieden. In der Stadtteilbibliothek Lankwitz hat sich das Angebot erweitert. Seit Januar ist abends bis 20 Uhr geöffnet, eine Stunde länger als zuvor. Ebenfalls seit Jahresbeginn bietet die Ingeborg-Drewitz-Bibliothek ein Service-Plus: Es gibt eine Außenrückgabe, die nicht an Öffnungszeiten gebunden ist.

Über die gute Bewertung der Bibliotheken freut sich Ursula Czerlinski, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit. "Das ist eine Bestätigung unserer Arbeit", erklärt sie. Anregungen aus der Befragung würden gerne aufgegriffen. Gerade in der stark frequentierten Ingeborg-Drewitz-Bibliothek sei die Anzahl der Computer aufgestockt worden. Für Erwachsene gibt es jetzt zehn PCs, in der Jugendabteilung sieben.

Auch der Wunsch nach mehr Ruhe- und Arbeitszonen wird umgesetzt. Allerdings schrittweise. "Dazu arrangieren wir die Sitzgelegenheiten und Tische so, dass einzelne Leser wie auch Gruppen Platz finden, ohne sich gegenseitig zu stören", erläutert Czerlinski.


Ulrike Martin / uma
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