Gemalter Rückblick
Karower Malgruppe „Königskinder“ setzt sich mit „30 Jahre Mauerfall“ auseinander

Die „Königskinder“ zeigen im KBZ neue Ausstellung.
  • Die „Königskinder“ zeigen im KBZ neue Ausstellung.
  • Foto: Malgruppe Königskinder
  • hochgeladen von Bernd Wähner

„Die Mauer ist weg, Träume können wahr werden“ ist der Titel der neuen Ausstellung der Malgruppe „Königskinder“. Eröffnet wird sie am 22. September um 17 Uhr im KBZ Kirchlichen Begegnungszentrum in der Achillesstraße 53.

Anlässlich des Jubiläums zum 30. Jahrestag des Mauerfalls haben sich die Teilnehmerinnen des Malkreises „Königskinder“, den die Künstlerin Renèe König leitet, ihre Gedanken zu diesem bewegenden Ereignis gemacht. Dabei haben sie als Ausgangspunkt das Zitat von Bundeskanzlerin Angela Merkel „Die Mauer ist weg, Träume können wahr werden“ aufgegriffen und ihre Erinnerungen, Erfahrungen, Wünsche und Hoffnungen der vergangenen Jahre künstlerisch verarbeitet. Sie fragten sich: Wo stand ich damals? Was hat sich verändert? Wie haben sich die Welt und unser Land entwickelt? Auch die Sorgen um die Frage, wie es weitergeht, was den Enkeln hinterlassen wird und was sie für ein friedliches Zusammenleben beitragen können, haben die Mitglieder der Malgruppe beschäftigt.

„Sicher ist es so, dass die meisten Menschen aus dem Osten den 9. November 1989 mit einem besonderen Erlebnis verbinden und noch genau wissen, was sie an diesem Tag gemacht oder gedacht haben“, sagt Katharina Ertl von der Malgruppe. Nun sei aber die Mauer schon länger aus dem Berliner Stadtbild verschwunden, als sie überhaupt stand. Eine neue Generation sei herangewachsen, die die Mauer nur vom Erzählen und von den wenigen noch sichtbaren Spuren her kennt, so die Künstlerin weiter.

In der Ausstellung sind Bildern und Collagen zu sehen. Zur Vernissage werden die Karower „Wortakrobaten“ die Auslegung des Merkel-Zitats mit Textbeiträgen bereichern. Die Ausstellung ist dann bis Ende Januar zu sehen.

Geöffnet ist montags von 9 bis 11 Uhr und 17 bis 18 Uhr, dienstags von 9 bis 10.30 Uhr, 14.30 bis 16 Uhr sowie 17.30 bis 19 Uhr, mittwochs von 14 bis 16 Uhr sowie donnerstags von 10 bis 12 Uhr sowie 15 bis 17 Uhr.

Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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