Bis 2022 verlegen
Berliner Wasserbetriebe sollen ihre aktuellen Pläne für Abwasseranschlüsse überarbeiten

Im Zuge der Entwicklung weiterer Wohngebiete in Karow und Französisch Buchholz planen die Berliner Wasserbetriebe den Ausbau des Abwassernetzes bis zum Jahr 2030.

Zum Teil unberücksichtigt sind in diesen Planungen jedoch nach wie vor zahlreiche bewohnte Gebiete, in denen bis heute Abwasser in Sammelgruben entsorgt und mittels Lkw abtransportiert werden muss. „Für die Hauptstadt der größten Volkswirtschaft Europas ist das ein erbärmlicher Zustand“, findet der Vorsitzende der CDU-Fraktion in der BVV, Johannes Kraft. Er beschäftigt sich seit Jahren mit der Thematik. Auf Initiative seiner Fraktion fassten die Verordneten nun zwei Beschlüsse zum Thema Abwasserentsorgung in den Siedlungsgebieten. Das Bezirksamt soll sich demnach an die Berliner Wasserbetriebe wenden. Diese sollen zeitnah mit der Verlegung von Wasser-und Abwasserleitung nicht nur die Voraussetzungen für den Bau dringend benötigter Wohnungen schaffen, sondern auch in den bislang nicht erschlossenen Siedlungsgebieten für Abwasseranschlüsse sorgen.

„Es ergibt keinen Sinn im Zuge des geplanten Ausbaus des Abwassernetzes in Karow und Französisch Buchholz einige Inselbereiche, wie das Gebiet zwischen Zeuschel-, Hans-Schumacher-, Schönerlinder Straße und Schillingweg, außen vor zu lassen. Wir müssen auf eine vollständige Erschließung hinarbeiten“, so Kraft. „Für die Anwohner, die immer noch auf Sammelgruben zur Schmutzwasserentsorgung angewiesen sind, ist das eine höchst unbefriedigende Situation. Zumal inzwischen kaum noch Firmen zu finden sind, die die Abfuhr der Abwässer übernehmen. Deshalb sollten die Anschlüsse bis spätestens 2022 realisiert werden.“.

Ein weiterer Antrag der CDU-Fraktion betrifft die abwassertechnische Erschließung des Gebietes zwischen Edda-, Gravensteinstraße und Straße 76 in der Parksiedlung in Französisch Buchholz. Es handelt sich um ein sehr kleines Gebiet, das im Zuge der geplanten umfangreichen Neubau- und Sanierungsarbeiten der Berliner Wasserbetriebe mit einbezogen werden soll.

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