Rettungswagen kommt zum Baummardersteig
Ersatzbau der Feuerwehr soll 2022 bezugsfertig sein

Die Freiwillige Feuerwehr Tegelort braucht dringend einen Ersatzbau.
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  • Foto: Büro Stephan Schmidt
  • hochgeladen von Christian Schindler
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Der Neubau für die Freiwillige Feuerwehr Tegelort könnte im ersten Quartal des kommenden Jahres beginnen und 2022 bezugsfertig sein. Das teilten die Abgeordneten Jörg Stroedter (SPD) und Stephan Schmidt (CDU) jetzt mit.

Schon Ende vergangenen Jahres hatten die Koalitionsfraktionen beschlossen, den Ersatzbau an der Friederikestraße 19 mit geschätzten Gesamtkosten von 3,65 Millionen Euro wieder ins SIWA (Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt) aufzunehmen. Das hat der Senat nun auf seiner Sitzung am 17. März beschlossen.

Feuerwache in Grünau erhielt der Vorzug

In der Vergangenheit hatte es Irritationen zum dringend erforderlichen Ersatzbau gegeben. Bei einem Besuch vor Ort hatte Innensenator Andreas Geisel (SPD) die Notwendigkeit des Ersatzbaus bestätigt. Kurz darauf entschied der Senat im Jahr 2018, die Mittel aus dem Sondervermögen in den Neubau einer Feuerwache in Grünau zu stecken. Zur Begründung hieß es, dass die Planungen für Tegelort noch nicht so weit seien. Das Grundstück sei für den sogenannten Typenbau zu klein, zudem brauchten die Abstimmungen mit den Berliner Wasserbetrieben noch Zeit.

Ausweichstandort für Rettungswagen gefunden

Die Planungen scheinen jetzt aber vorzuliegen. Laut Stroedter erhält der Rettungswagen einen neuen Standort auf einem kleinen Ersatzgrundstück am Baummardersteig. Es befindet sich auf dem Grundstück des „Haus Conradshöhe“. Dieser Standort soll dann auch die Drehscheibe für die Freiwillige Feuerwehr während der Baumaßnahme sein. Stroedter erklärt weiterhin, dass das Grundstück bereits vermessen wurde und auch die Abstimmungen mit den Wasserbetrieben abgeschlossen seien.

Der CDU-Abgeordnete Stephan Schmidt erhielt aus der Senatsverwaltung für Inneres die Auskunft, dass die Verteilung der Mittel auf die einzelnen Planungs- und Bauabschnitte gerade abgestimmt werde. Schmidt ist nach den „Irritationen der Vergangenheit“ noch vorsichtig, ob der Neubau wirklich Fahrt aufnimmt. Er will den Prozess weiter kritisch begleiten.

Autor:

Christian Schindler aus Reinickendorf

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