Notwendiges Grundstück wird wohl demnächst angekauft
Wache mit Bootshaus für Freiwillige Feuerwehr

Die Feuerwache an der Friederikestraße ist alles andere als zeitgemäß.
  • Die Feuerwache an der Friederikestraße ist alles andere als zeitgemäß.
  • Foto: Büro Stephan Schmidt
  • hochgeladen von Christian Schindler

Die Planungen für den Neubau der Feuerwache Tegelort sind auf gutem Weg. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine schriftliche Anfrage des CDU-Abgeordneten Stephan Schmidt hervor.

Für den Neubau der Feuerwache an der Friederikestraße 19 werden noch rund 485 Quadratmeter der angrenzenden Almazeile benötigt. Zur Zeit wird die Übertragung des Gesamtgrundstücks in das Sondervermögen Immobilien Land Berlin vorbereitet. Auch die Beauftragung der Architekten ist in der Vorbereitungsphase. Wann mit dem Bau begonnen wird, ist noch unklar.

Der SPD-Abgeordnete Jörg Stroedter teilt mit, dass es auch für das Bootshaus einen Ersatzneubau geben wird. Die Sanierung des bestehenden Gebäudes wurde als unwirtschaftlich bewertet. In dem Bootsschuppen sind ein Mehrzweckboot und ein Rettungsboot untergebracht. Ein Löschboot ist dort nicht stationiert.

Mehr als 3,5 Millionen Euro Kosten

Im vergangenen Jahr hatte es Streit gegeben um eine Zusage zum Neubau von Innensenator Andreas Geisel (SPD). Der wird ohnehin von allen Beteiligten befürwortet. Das bestehende Gebäude gilt als marode, nicht alle Fahrzeuge passen in die Halle. Der Neubau wird mit rund 3,65 Millionen Euro kalkuliert, die aus Mitteln der wachsenden Stadt kommen.

Das Geld floss dann jedoch erst einmal in eine Feuerwache in Grünau. Nach Informationen von Schmidt war die Umwidmung erst mit Denkmalschutzprüfungen begründet worden. Dem widerspricht jedoch die Senatsverwaltung. Denkmalschutzrechtliche Belange seien nicht betroffen, heißt es in der aktuellen Antwort.

Die Planung für die Feuerwache musste jedoch mit den Berliner Wasserbetrieben abgestimmt werden, die auf dem der Feuerwache neu zuzurechnenden Grundstück eine Zufahrt zu einem Einleitbauwerk brauchen. Die Inanspruchnahme des Nachbargrundstücks ist notwendig, weil das bisherige Feuerwehr-Grundstück für den sogenannten Typenneubau zu klein ist.

Autor:

Christian Schindler aus Reinickendorf

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

3 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.