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Die Genossenschaft DPF baut an der Mittelstraße zwei Stadtvillen

Janine Grube und Andreas Böhm von der Wohnungsbaugenossenschaft DPF mit der Urkunde, die die Genossenschaft für ihr Projekt an der Mittelstraße beim Senatswettbewerb erhielt.
Janine Grube und Andreas Böhm von der Wohnungsbaugenossenschaft DPF mit der Urkunde, die die Genossenschaft für ihr Projekt an der Mittelstraße beim Senatswettbewerb erhielt. (Foto: Bernd Wähner)

Rosenthal. Die Wohnungsbaugenossenschaft DPF baut derzeit an der Mittelstraße 2-3 eine Wohnanlage mit Stadtvillen für Familien und Senioren.

Um dieses Bauprojekt musste die DPF etliche Jahre kämpfen. Denn das Projekt entwickelte sie, als von Wohnungsmangel in Berlin noch keine Rede war. Bereits im Jahre 2007 kaufte die DPF die Grundstücke vom Bund. Ziel der Genossenschaft sei es, auf der 2740 Quadratmeter großen Fläche größere Wohnungen zu bezahlbaren Mieten zu bauen, berichtet Andreas Böhm, Mitglied des Genossenschaftsvorstandes. Die DPF ging aus der AWG Arbeiterwohnungsgenossenschaft der Deutschen Post hervor. Sie verwaltet im Ostteil der Stadt, und inzwischen auch in Steglitz-Zehlendorf, 3800 Wohnungen. Davon befinden sich etwa 1000 in Pankow.

Viele Wohnungen stammen allerdings aus den 50er- und 60er-Jahren. Diese sind jungen Leuten von heute schlicht zu klein. „Damit wir auch jungen Leuten Wohnungen anbieten können, war unser Ziel, an der Mittelstraße größere Wohnungen zu bauen“, so Andreas Böhm. „Um dieses Vorhaben umzusetzen, veranstaltete die DPF 2009 einen Architektenwettbewerb. Diesen gewann das Büro Ruf + Partner Architekten. Dieses entwickelte eine Wohnanlage mit zwei Stadtvillen.

Für das Bauprojekt gab es lange Zeit keine Baugenehmigung vom Bezirksamt. „Für uns war das unverständlich“, sagt Andreas Böhm. „Schließlich wollten wir hier keine teuren Eigentumswohnungen, sondern bezahlbaren Wohnraum errichten.“ Dann lobten Senat und Architektenkammer 2014 einen genossenschaftlichen Neubauwettbewerb „Zeitgemäße Stadtvillen für Familien und Senioren“ aus. Für ihr Projekt an der Mittelstraße bekam die DPF den zweiten Preis zugesprochen.

„Inzwischen ist das Thema Baugenehmigung geklärt, auch wenn wir sieben Jahre dafür brauchten“, so Andreas Böhm. An den neuen Wohnungen in der Mittelstraße wird seit Monaten fleißig gebaut. „Wir planen, die Wohnungen am 1. Mai 2017 fertigzustellen“, sagt Andreas Böhm. Für junge Mieter entstehen 14 Wohnungen. Diese haben zwei bis vier Zimmer und Größen zwischen 63 und 116 Quadratmeter. Zwei weitere Wohnungen werden als Gästewohnungen eingerichtet. Diese stehen Besuchern der Mieter von etwa 400 nahe gelegenen DPF-Wohnungen zur Verfügung. BW

Weitere Informationen gibt es auf www.dpfonline.de.
Janine Grube und Andreas Böhm von der Wohnungsbaugenossenschaft DPF mit der Urkunde, die die Genossenschaft für ihr Projekt an der Mittelstraße beim Senatswettbewerb erhielt.
So sollen die Häuser an der Mittelstraße nach Fertigstellung aussehen.
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