Überquerungen der Heidekrautbahn sollen bleiben
Park & Ride und Bike & Ride an den Bahnhöfen mitplanen

Die Heidekrautbahn wird reaktiviert. So viel ist sicher. Doch wie sollen die Rahmenbedingungen aussehen?

Zu dieser Frage fasste die BVV jetzt auf Antrag der SPD-Fraktion einen Beschluss. Es geht zum einen um die Mitplanung von P+R (Park & Ride) und B+R (Bike & Ride) an den zu reaktivierenden Haltepunkten. Zum anderen geht es um notwendige Gleis-Überquerungsmöglichkeiten.

Nach 20 Jahren Diskussion über die Reaktivierung der Stammstrecke unterschrieben Anfang des Jahres Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD), Berlins Verkehrssenatorin Regine Günther (für Bündnis 90/Die Grünen) und Detlef Bröcker, Vorstand der Niederbarnimer Eisenbahn AG (NEB) eine Vereinbarung, damit die konkreten Planungen endlich beginnen können. 2023 könnten die ersten Züge in etwa 23 Minuten von Basdorf nach Wilhelmsruh fahren.

Um im Interesse der Anliegerkommunen zu planen, veranstaltet die NEB Bürgerinformationsveranstaltungen in den Gemeinden und Ortsteilen. Dabei zeigte sich, dass die Reaktivierung der Stammstrecke auf viel Zustimmung stößt. Aber in Wilhelmsruh, Rosenthal und Blankenfelde gibt es auch Anregungen, die nach Meinung der Pankower Verordneten bei der Planung berücksichtigt werden müssen. Damit Nutzer der Heidekrautbahn vom Bahnhof zu ihrem eigentlichen Ziel beziehungsweise von zu Hause zum Bahnhof kommen, müsse eine entsprechende Infrastruktur für Park & Ride sowie Bike & Ride geschaffen werden. Solche Planungen seien vom Bezirk voranzubringen.

Weiterhin müssen Bahnübergänge mitgeplant werden. Denn an vielen Stellen entlang der zu reaktivierenden Strecke gibt es bereits Fußwege, vor allem zwischen Pankower und Reinickendorfer Ortsteilen. Diese dürften durch den Bahnverkehr nicht durchschnitten werden. Mindestens sechs Überquerungsmöglichkeiten sollten erhalten oder entsprechend ersetzt werden.

Das Bezirksamt soll für diese Überquerungen gemeinsam mit der NEB die planerischen Grundlagen ermitteln und bis Oktober in die Entwurfsplanung einbringen, so die Verordneten. SPD-Fraktionschef Roland Schröder sagt: „Die Wiederbelebung der Stammstrecke der Heidekrautbahn ist eine der wichtigen Maßnahmen, um eine Alternative zum Pkw-Durchgangsverkehr anzubieten, der Pankow zunehmend belastet.“

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