Ricarda Magduscheweski über Musik, Schauspielerei und ihre Fangemeinde

Ricarda Magduscheweski (26) ist in Dortmund geboren. Sie zog für die Dreharbeiten von "Berlin Tag & Nacht" nach Berlin und lebt heute in Friedrichshain. (Foto: Daniel Mosler)

Friedrichshain. Die 26-jährige Wahlberlinerin ist jungen Leuten vor allem aus der Fernsehserie "Berlin Tag & Nacht" bekannt. Mehr als zwei Jahre lang spielte sie dort Sofi – und genoss den nicht immer lupenreinen Charakter ihrer Rolle. Das Herz der gebürtigen Dortmunderin schlägt aber für die Musik. Über neue Pläne und Ziele sprach sie mit Berliner Woche-Reporter Daniel Mosler.

Seit wann machen Sie Musik?

Ricarda Magduscheweski: Musik mache ich seit meinem 15. Lebensjahr. Ich habe in verschiedenen Bands gespielt, in ganz unterschiedlichen Musikgenres. Parallel dazu war ich festes Mitglied einer Mädelsband. Ich habe in vielen Städten Deutschlands gewohnt und mich dabei in fast jeder Musikszene wohl gefühlt.

Wie sind Sie zur Schauspielerei gekommen?

Ricarda Magduscheweski: Durch eine Freundin. Ich habe schon früher in kleinen Rollen gespielt. Als in Köln das Casting für "Berlin Tag & Nacht" lief, habe ich mich von ihr dazu überreden lassen. Als ich angenommen wurde, war ich völlig überrascht. Da in Berlin gedreht wird, bin ich dann auch direkt hierher gezogen. Die zweieinhalb Jahre in der Rolle der Sofi war eine ganz neue Erfahrung und eine wirklich spannende Zeit.

Sie haben mehr als 800.000 Fans auf Facebook. Fühlen Sie sich verpflichtet, täglich auf Facebook aktiv zu sein?

Ricarda Magduscheweski: Ja auf jeden Fall. Gerade bei Facebook muss man immer aktiv sein – täglich zwei Posts sind ein Muss. Leider schaffe ich das nicht immer, deshalb gehe ich manchmal auch mit einem mulmigen Gefühl ins Bett. Ich will meine Facebook-Freunde ja auch nicht enttäuschen. Wenn man zu lange inaktiv ist, geht man bei Facebook ganz schnell unter.

Glauben Sie, dass Sie eine Art Vorbildfunktion für Ihre Facebook-Freunde einnehmen und das Ihre Posts etwas bewirken können?

Ricarda Magduscheweski: Ich glaube schon. Natürlich sind ein Großteil der Posts auf Facebook mit banalem Inhalt gefüllt, doch gerade in der Debatte um Flüchtlinge in Deutschland kann man auch sehen, wie ernste Themen auf Facebook diskutiert werden. Gerade bei politischen und gesellschaftlichen Themen muss man sehr sensibel sein.

Mit "Memories of Love" steht ein neuer Film an. Dürfen wir bald auch neue Musik erwarten?

Ricarda Magduscheweski: Richtig. Memories of Love wird ein Crowdfunding-Film, den ich zusammen mit Regisseur Enrico Saller und Fans drehen werde. Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt jedoch auf der Musik: Ende November kommt ein neuer Song raus, der dann auch zu kaufen sein wird. Er wird ruhiger und gefühlvoller. Ich habe zum ersten Mal das Gefühl, mein ganzes Inneres in diesen einen Song gelegt zu haben – ich kann kaum abwarten, dass er fertig wird.
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