Parkraumzone Rudolfkiez gilt ab 1. Juli

Leichter einen Parkplatz finden ist das Ziel auch der Parkraumbewirtschaftung im Rudolfkiez. Anwohner beklagen, dass dort bisher viele Ortsfremde ihre Autos abstellen. (Foto: Thomas Frey)
Berlin: Rudolfkiez |  

Friedrichshain. Am 1. Juli geht im Rudolfkiez die sechste Parkraumbewirtschaftungszone im Bezirk in Betrieb.

Der voraussichtliche Starttermin war bereits am 1. März bei einer Informationsveranstaltung angekündigt worden. Damals war sogar eventuell von einem Beginn am 1. Juni die Rede.

Die neue Parkraumzone gilt vom Warschauer Platz im Westen bis zum Markgrafendamm im Osten. Die nördliche Grenze bilden die Bahngleise, die südliche der Osthafen. Gebührenpflichtig ist das Abstellen des Autos dort von Montag bis Sonnabend. Zwischen 9 und 18 Uhr betragen die Kosten einen Euro pro Stunde, danach bis 24 Uhr zwei Euro.

Anwohner erhalten wie üblich eine Bewohnervignette zum Preis von 20,40 Euro, die gültig ist für zwei Jahre. Sie konnte bereits in den vergangenen Monaten bestellt werden. Wer das noch nicht gemacht hat, sollte sich beeilen. Es gebe derzeit zwar keine Bearbeitungsrückstände, aber einige Tage Frist sollten Antragssteller einkalkulieren, heißt es in einer Mitteilung.

Gleiches gilt für ansässige Gewerbetreibende. Sie können beim Ordnungsamt eine Betriebsvignette ab 90 Euro pro Jahr beantragen. Die entsprechende Stelle befindet sich in der Petersburger Straße 86-90,  902 98 80 37 oder  902 98 40 76.

Die Bewohnervignetten werden im Bürgeramt 3 im Rathaus Friedrichshain, Frankfurter Allee 35/37, ausgegeben,  902 98 46 90, E-Mail: buergeramt@ba-fk.berlin.de. Dort sind auch Gästevignetten erhältlich, die je nach Aufenthaltsdauer zehn, 20 oder 25 Euro kosten.

Bei der Gebührenpflicht gibt es keine Karenzzeit. Ab dem 1. Juli werde im Rudolfkiez kontrolliert, macht Ordnungsamtsleiter Joachim Wenz deutlich.

Für die Parkraumüberwachung wurden rund 20 neue Mitarbeiter eingestellt. Sie werden nicht nur im Rudolfkiez, sondern auch in den anderen Bezahlzonen eingesetzt. Insgesamt gibt es dann 56.

Die Kontrolleure sind an Streifen mit dem Aufdruck "Parkraumüberwachung" zu erkennen. Sie kümmern sich ausschließlich um den ruhenden Verkehr. Für andere Anliegen sind die Kiezstreifen des Ordnungsamtes zuständig. tf
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