Geheimtipp der Gartenprofis: Beete im Stil des New German Style

Natürlich wirkende Staudenbeete in der Tradition von Karl Foerster (1874-1970) sind das Vorbild für den sogenannten New German Style. (Foto: Andrea Warnecke)

England schwärmt für den "New German Style". Ausgerechnet im sogenannten Mutterland des Gärtnerns ist derzeit ein Gestaltungsstil für Beete beliebt, der auf die Deutschen zurückgeht.

Er zeichnet sich vor allem durch seine Naturnähe aus. Man legt also Beete bewusst so an, als hätte die Natur sich den Platz erobert, erklärt der Bundesverband Garten- und Landschaftsbau (BGL). Und doch ist die Bepflanzung des Beetes zu dicht und vielseitig für zufälliges Wachstum ohne die Hand des Gärtners. Zurück geht dies auf die Tradition der Gärten von Karl Foerster (1874-1970) und auf die Gartentheorie von Richard Hansen (1912-2001).

Wie setze ich das um? Eigentlich ist diese Antwort leicht: Es geht vor allem darum, sich anzuschauen, was die Pflanzen brauchen. Nun sollte das aber die Grundregel für jeden Gärtner sein. Was ist also genau gemeint mit dem "New German Style"? Man setzt nicht einfach Pflanzen in die Beete und versucht, jeder einzelnen etwas Gutes mit Standort und Bodenzusammensetzung zu tun. Sondern man versucht, Stauden, Gräser und Zwiebelblumen zu kombinieren, die von Natur aus die gleichen Standortansprüche besitzen. Dass etwa ihr Bedarf an Wasser und Sonnenlicht übereinstimmt. mag
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