Schulstadträtin will Konzept für Jugendverkehrsschule vorlegen

Moabit. Beim Thema Bremer Straße 10 und Jugendverkehrsschule wollen Bezirksverordnete und Bürger ein Wörtchen mitreden. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hatte im Herbst dem Bezirksamt ihre Vorstellungen von einer Beteiligung der Öffentlichkeit mitgeteilt.

In einer "Informations- und Dialogveranstaltung", die möglichst nah bei der von Schließung bedrohten Jugendverkehrsschule (JVS) stattfinden soll, sollen die Verantwortlichen aus dem Bezirksamt, Baustadtrat Carsten Spallek (CDU) und Schulstadträtin Sabine Smentek (SPD), die Bürger über die Hintergründe aufklären, die zur Aufgabe des Moabiter Standortes geführt haben, und die Planungen für den Wohnungsbau vorstellen.

Darüber hinaus wurde das Bezirksamt aufgefordert, mögliche finanzielle Folgen für den Bezirk beim Fortbestand der JVS zu erläutern. Den Befürwortern eines Erhalts der Schule räumte die BVV die Gelegenheit ein, bei einer solchen Infoveranstaltung ihre Argumente vorzutragen. Die Anregungen, Bedenken, Stellungnahmen und Alternativvorschläge der anschließenden "ergebnisoffenen Diskussion" sollen den Bezirksverordneten Grundlage für die Entscheidung sein, wie es mit dem Grundstück an der Bremer Straße weitergeht, bevor das Bezirksamt einen entsprechenden Beschluss zur Abstimmung vorlegt.

Das Bezirksamt fasst eine solche "Informations- und Dialogveranstaltung" für März ins Auge. Aber erst, nachdem Stadträtin Smentek den angekündigten Entwurf ihres "Infrastrukturkonzeptes für die Mobilitätserziehung" im Bezirk Mitte vorgelegt und der Schulausschuss ihn diskutiert hat. Der Entwurf soll in diesem Monat fertig werden. Im Bezirksamt verweist man darauf, dass bereits Gespräche samt Ortsbegehung zur JVS mit Bürgern und Institutionen stattgefunden haben.


Karen Noetzel / KEN
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