Elektrogeräte im Visier: Am Flughafen wird alles gecheckt

Jacke ablegen: Das gehört an der Sicherheitskontrolle am Flughafen zum Standard. Doch das Personal darf noch weitere Dinge überprüfen. (Foto: Markus Scholz)

Die Sicherheitskontrolle am Flughafen muss jeder Reisende über sich ergehen lassen. Jacken, Mäntel, Westen, Kopfbedeckungen, aber auch der Inhalt der Hosen- und Hemdtaschen werden mit Hilfe eines Röntgengeräts überprüft.

Der Fluggast muss alles in einen Behälter aus Plastik legen und kontrollieren lassen, erklärt die Bundespolizei in Potsdam. Taschen, Rucksäcke, kleine Trolleys und alle sonstigen Behältnisse werden ebenfalls einer Röntgenkontrolle unterzogen. Nach dem Durchleuchten kann eine Nachkontrolle nötig sein. Das Kontrollpersonal darf dabei den gesamten Inhalt der Taschen nach verbotenen Kleinstgegenständen von Hand durchsuchen. Laptops, große Kameras und Tablet-Computer müssen ohne Schutzhülle in eine Wanne gelegt und ebenfalls durchleuchtet werden.

Elektronische Geräte können auch mit einem Wischtest auf Sprengstoff geprüft werden. Das Personal darf den Besitzer sogar auffordern, die Geräte anzuschalten, um deren Funktionsfähigkeit nachzuweisen. Ist der Akku leer, stehen Steckdosen für Netzteile oder Ladegeräte zur Verfügung.

Die Bundespolizei weist daraufhin, dass die Sicherheitskontrolle freiwillig ist. Kein Fluggast muss sich der Prozedur unterwerfen. Allerdings darf er dann auch nicht den Sicherheitsbereich betreten – und wird sein Flugzeug verpassen.
dpa-Magazin / mag
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