Ohrwurm gegen Blutlaus

Der Ohrwurm ist ein Guter. Er ist der Gegenspieler der Blutlaus, die sich in Massen an wunden Stellen von Obstbäumen ansiedelt. Ihr Speichel, der durch das Saugen am Gehölz eindringt, löst sogenannten Blutlauskrebs aus. An den Bäumen bilden sich krebsartige Wucherungen, die Triebe verkrüppeln oder trocknen gar ein. Ein Befall über viele Jahre kann den Baum schwächen. Daher sollten Hobbygärtner den Ohrwurm an den Gehölzen ansiedeln, etwa indem sie ihm ein Zuhause in Form eines mit Holzwolle gefüllten Blumentopfes geben. Dazu rät das Landwirtschaftliche Technologiezentrum Augustenberg in Karlsruhe. Oder Hobbygärtner treten selbst zum Kampf an: Sie bürsten oder spritzen die Kolonien der Blutlaus mit dem Hochdruckreiniger von den Zweigen ab und lichten die Krone aus. Die Blutlaus ist rotbraun und wird nur bis zu zwei Millimeter groß. Zerreibt man die Tiere, tritt eine Flüssigkeit aus, die an Blut erinnert. Sie saugen unter dem Schutz von watteartigen Büscheln am Holz der Bäume. mag
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