Zwei Männer auf der Karl-Marx-Straße schwer verletzt

Polizei und Feuerwehr hatten am 18. Juni mehrere Einsätze nach Unfällen auf der Karl-Marx-Straße. (Foto: Schilp)

Neukölln. Gleich drei Verkehrsunfälle, bei denen es Verletzte gab, ereigneten sich am 18. Juni in Nord-Neukölln. Einer ging glimpflich aus, doch zwei Personen mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Eine Radlerin, die gegen 16.30 auf der Karl-Marx-Straße fuhr, wollte zwischen Hermannplatz und Mainzer Straße ein Auto überholen, das in zweiter Reihe stand und einparken wollte. Wegen des starken Verkehrs musste sie aber hinter dem Wagen anhalten. Der Fahrer übersah sie, setzte zurück und fuhr die 62-jährige Frau an. "Doch die Radfahrerin hatte zum Glück nur Abschürfungen und wollte nicht ins Krankenhaus", informiert Polizeisprecherin Kerstin Ziesmer.

Der zweite Unfall auf der Karl-Marx-Straße ging schlimmer aus. Er geschah gegen 20.30 Uhr. Aus Richtung Hermannplatz kommend fuhr ein 45-Jähriger auf der linken Fahrspur auf zwei stehende Autos auf, die in die Reuterstraße abbiegen wollten. Der Mann war nicht angeschnallt, wurde gegen die Frontscheibe geschleudert und verletzte sich schwer am Kopf und Oberkörper.

Ein zufällig vorbeifahrender Notarzt versorgte den Mann, der anschließend in eine Klinik kam. Alle anderen Fahrzeuginsassen erlitten leichte Verletzungen. Die Karl-Marx-Straße war in Fahrtrichtung Süden bis 23.30 Uhr gesperrt. Auch ein 23-jähriger Motorradfahrer verletzte sich an diesem Abend, gegen 23.40 Uhr, schwer.

Offensichtlich hatte er an der Kreuzung Flughafen- und Reuterstraße versucht, ein an einer roten Ampel haltendes Auto zu umfahren. Dabei stieß er mit einem entgegenkommenden Pkw zusammen. Er kam mit inneren Verletzungen in ein Krankenhaus. Durch umherfliegende Motorradteile wurden zudem zwei geparkte Autos beschädigt.


Susanne Schilp / susch
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